Die Bedeutsamkeit der Trinitätslehre für unsere Zeit

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die Trinität - Dreieinheit Gottes
Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

Trinitätslehre – Die dreieinheit Gottes

Nicht jeder liebt den Besuch von historischen Gebäuden und Kirchen, wenn er in Urlaub geht. Aber jeder, der sich an heißen Sommertagen in der Kühle einer christlich-sakralen Prachtbaute erholt und sich umsieht, stößt unweigerlich auf Symbole und Hinweise des dreieinen Gottes, oder zumindest auf augenfällige Darstellungen der göttlichen drei Personen. Dieser jahrtausendealte Bezug zur Trinität in Kunst und Architektur ist nicht von ungefähr.

Die Lehre des dreieinen Gottes gehört seit jeher zu den wertvollsten, aber auch umstrittensten Bekenntnissen des christlichen Glaubens. Umstritten deshalb, weil die Lehre des dreieinen Gottes zwar aus der Schrift klar und deutlich hervorgeht, zugleich aber über den menschlichen Verstand nicht erfasst werden kann.

Die Trinität ist ein Geheimnis in zweifacher Hinsicht. Sie ist ein Geheimnis im biblischen Sinn, nämlich dass sie eine Wahrheit ist, die solange verborgen war, bis sie offenbart wurde. Aber sie ist auch darin ein Geheimnis, dass sie in ihrem Wesen » … jenseits menschlichen Begreifens ist.« (Biblische Lehre, 259 / 4.1.4).

Angriffe auf das Trinitäts-Dogma

Im Laufe der Geschichte gab es zahlreiche Gruppierungen, die das Trinitäts-Dogma in Frage stellten. Prominent waren die Arianier, im vierten Jahrhundert. Mit ihrer Ablehnung der Gottheit Jesu und der Entpersonalisierung des Heiligen Geistes waren sie Vorläufer der Zeugen Jehovas. Sie hatten sich im Römischen Reich so sehr ausgebreitet, dass sie die Christen zahlenmäßig noch überholten. Erst über das mit kaiserlicher Autorität einberufene Konzil von Nizäa, mit seinem klar abgefassten Bekenntnis zum dreieinen Gott, wurde diese Sekte in ihre Schranken gewiesen.

Ein Dauerthema ist das Dogma des dreieinen Gottes auch im Gespräch mit Juden. In ihrem wichtigsten Gebet, dem ‚Höre Israel‘, bekennen sich die Juden ausdrücklich zu dem einen Gott: »Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein!« (5Mo 6,4)«. Wie dieses Gebet im Hinblick auf die Trinitätslehre verstanden werden sollte, wird uns in ‚Biblische Lehre’ näher erklärt.

»Das Wort ‚einer‘ in 5Mo 6,4 steht für das hebräische ‚echad‘, das Gottes Einheit bekräftigt, das aber auch die Möglichkeit für eine Mehrzahl innerhalb dieser Einheit lässt. … Die Stelle widerspricht nicht der Lehre der Trinität und lässt sogar die Möglichkeit offen, dass Gott mehr als eine Person ist.« (Biblische Lehre, 263 / 4.2.6).

Ein noch strengeres Urteil erwartet den Christen aus moslemischer Sicht. Dort wird die christliche Auffassung eines dreieinen Gottes unverblümt mit zukünftiger Strafe belegt:

»Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ‚Gott ist einer von dreien‘. Es gibt keinen Gott außer einem einzigen Gott. Und wenn sie mit dem was sie sagen nicht aufhören, haben sie nichts Gutes zu erwarten.« (Koran 5,73, Übersetzung von Rudi Paret).

Als Christen hier im säkularen Westen scheint uns die jüdische und moslemische Haltung wenig zu bekümmern, zumal immer noch genug Freiraum bleibt, unsere Überzeugungen frei leben zu können. Was aber viele Christen unterschätzen ist die anwendungsbezogene Bedeutung der Trinitätslehre. Ein Gott und doch drei Personen vermittelt ein unvergleichliches Gottesbild, welches uns erst dazu befähigt, das zu sein, was wir sind, nämlich Kinder des lebendigen Gottes. Was das im Einzelnen bedeutet, wollen wir hier weiter untersuchen.

Die Trinität ist die Quelle allen Lebens

Jeder von Gott geschaffene Organismus ist in sich dynamisch und lebendig. Dieses innewohnende Leben ist auf den ersten Blick selbstverständlich. Der Eigenschaft der Sonnenblume, beispielsweise, sich am wandernden Sonnenlicht zu orientieren, ist man sich seit Menschengedenken bewusst. Aber bei näherer Betrachtung bleiben dann doch sehr viele Fragen offen. Woher stammt die Dynamik, die den Organismen zugrunde liegt? Woher kommt es, dass die Zellen, Pflanzen, Tiere und Menschen gedeihen und untereinander »kommunizieren«?

Christen haben hier die beste Antwort. Die Schöpfung mit ihrer Artenvielfalt ist nichts weiter als das Spiegelbild Gottes, welches diese seine schöpferische Kraft zum Ausdruck bringt. Gott hat es zwar nicht nötig, ein Universum mit komplexen Lebensformen zu schaffen, aber weil der dreieine Gott von Leben geradezu überfließt, hat er dieses Universum in sechs Tagen erschaffen. Sie, die Welt, soll Zeugnis ablegen von dem, der das Leben in sich birgt (Ps 19,1-7).

Ist Gott auf seine Schöpfung angewiesen? Nein, der dreieine Gott tut sich selbst völlig Genüge, er braucht seine Geschöpfe nicht. Ständig kommuniziert der Vater mit dem Sohn, der Sohn mit dem Vater und gleichermaßen auch Vater und Sohn mit dem Heiligen Geist. J. MacArthur und R. Mayhue formulieren es so:

»Gott handelte bei der Schöpfung frei. Die Schöpfung ist für das Wesen Gottes nicht notwendig.« (S. 287 / 6.1.5).

Aber Gott hat glücklicherweise entschieden, dieses innenwohnende Leben schöpferisch auszudrücken, wie ein Maler Lust hat, die vor ihm liegende Landschaft auf Leinwand festzuhalten. Gott hat sein innewohnendes, pulsierendes Leben auf einen blauen Planeten gepackt, damit jede Kreatur ihn verherrliche und sich an ihm erfreue.

Jemand könnte nun einwenden, dass dieses aus der Trinität herausfließende Leben bloß eine eigenartig christliche Vorstellung wäre. Aber auch das Alte Testament ist voll von Hinweisen auf den dreieinen Gott. Bereits bei der Schöpfung stellt sich Gott im Plural vor: »Lasst uns Menschen machen.« (1Mo 1,26). Auch der am häufigsten vorkommende Gottesname ‚Elohim‘, in unseren deutschen Bibeln mit ‚Gott‘ übersetzt, ist eine Pluralform von ‚El‘ (Gott in der Einzahl). In der Tat ist der gesamte jüdische Tanach übersät mit Belegstellen des dreieinen Gottes. Eine Reihe von alttestamentlichen Trinitäts-Belegen werden in ‚Biblische Lehre‘, auf den Seiten 260-269 näher erläutert. Damit wird klar: Was den Christen gänzlich offenbar wurde, wird ansatzweise auch im Tanach bezeugt. Benjamin B. Warfield, ein prägender evangelikaler Theologe vor hundert Jahren, bemerkt dazu: 

»Das Geheimnis der Trinität wird im Alten Testament nicht offenbart; aber dieses liegt der alttestamentlichen Offenbarung zugrunde und wird hier und da beinahe sichtbar. So wird also die alttestamentliche Offenbarung Gottes durch die ihr folgende vollständigere Offenbarung nicht korrigiert, sondern lediglich vervollkommnet, erweitert und vertieft.« (Zitat aus ‚Biblische Lehre‘, 269, Pkt. 4.2.9).

Was Religionen zur Trinität sagen

Wie wertvoll der Glaube an den dreieinen, mit sich selbst und seinen Geschöpfen kommunizierenden Gott ist, wird besonders deutlich, wenn man diesen mit anderen Weltanschauungen vergleicht. Dazu wollen wir uns kurz dem Islam und dann auch noch dem Naturalismus zuwenden.

Islam

Wie bereits angemerkt, verwirft der Koran die Trinitätslehre nicht nur, er belegt solche, die daran glauben, mit Verwünschungen und Gericht. Wohin dieser Irrglaube führt, kann man heute weltweit beobachten. Muslime sind keine freien Menschen, sie leben in ständiger Angst, Gott nicht Genüge zu tun. In ihrer Verzweiflung beten die Strenggläubigen mantraartig und mehrmals täglich rituelle Gebete, unternehmen Pilgerreisen, kämpfen gegen die ‚Ungläubigen‘ und töten selbst ihre eigenen Kinder, wenn sie es wagen, von diesen Wahnsinnsvorstellungen abzurücken. Jeder Kritik wird mit militantem Widerstand begegnet. Worin liegt der eigentliche Grund dieser Not? Nun, Allah ist unnahbar.

»Gott führt in die Irre, wen er will, und leitet recht, wen er will.« (Koran 14,4, Übersetzung von Rudi Paret).

Allah will keine Beziehungen. Er lebt gemäß Koran alleinzig für sich. Nicht einmal Mohamed, der Begründer des Islam, konnte diese Ungewissheit der Errettung überwinden. Deshalb bleiben die ureigentlichsten Bedürfnisse des Menschen (Vertrauen und Liebe) auf Ewig ungestillt. Muslime haben auch keine Erklärung für Konzepte wie Liebe, Hoffnung und Vertrauen. Mit ihrem Glauben an den unnahbaren »Allah« bleiben sie allein. Nancy Pearcey, eine bekannte Referentin der Intelligent Design Bewegung, vermerkt dazu:

»Der Islam verwirft die Trinitätslehre, und damit auch ein Gottesbild der persönlichen Nähe und Geborgenheit.« (Total Truth, 387).

Agnostiker und Atheisten

Noch elender sind die Konsequenzen für Agnostiker und Atheisten, die sich dem Naturalismus verschrieben haben. Naturalisten gehen von den Naturgesetzen aus. Alles Übernatürliche — Gott eingeschlossen — wird abgelehnt.

Das Leben — so wird behauptet — ist die alleinige Folge von Ursache und Wirkung. Die Sinnfrage wird komplett ausgeblendet. Weder moralische noch biologische Gesetzmäßigkeiten wären in Stein gemeißelt. Alles sei in Bewegung, hin zu einer angeblich höheren Ordnung begriffen. Das Rückgrat des Naturalismus ist die darwinistische Evolutionslehre.

Wohin diese Weltanschauung führt, wird uns heute tragisch vor Augen geführt. Der Mensch wird zum »Zellhaufen« herabgestuft, eine Kreatur, die man beliebig manipulieren, formen oder sogar töten kann, vorausgesetzt die Mainstream-Gesellschaft ist einverstanden. Obschon der Mensch erwiesenermaßen Orientierung und Schutz braucht, werden alle immateriellen Werte relativiert und demontiert. Der Mensch soll sein Schicksal selbst bestimmen; sein Geschlecht, seine Zukunft, sogar seinen Todeszeitpunkt. Alle zentralen Sinn- und Beziehungsfragen bleiben im Naturalismus ohne Bedeutung.

»Ein Naturalist leugnet überhaupt alle übernatürlichen Begebenheiten in der Welt.« (Zitat des Naturalisten G. F. Meier; zitiert in Rudolf Eisler Wörterbuch, Artikel ‚Naturalismus‘).

Wo liegt der Krux in dieser Weltanschauung? Nun, Naturalisten sind absolut inkonsequent. Vordergründig behaupten sie, das Leben wäre ohne Sinn, aber wenn deren Lehrer und Vertreter im Hörsaal das Licht ausmachen, dann gehen sie nach Hause und leben dort die typisch christlichen Werte, wie Liebe, Ordnung, moralische Grunderwartung an ihre Kinder, und allenfalls beschäftigen sie sich sogar mit spirituellen Angeboten. Anders gesagt, im Kopf sind sie Naturalisten, aber im wirklichen Leben halten sie sich lieber zu christlichen Werten, wie Anstand, Nächstenliebe, Respekt vor Obrigkeiten und so weiter. Und genau das ist letztlich der Punkt, wo der Glauben an Gott Vater, Jesus Christus und den Heiligen Geist an Relevanz gewinnt.

Christen

Christen leben ein mit der Wirklichkeit übereinstimmendes Leben. Sie gehen nicht nach Hause, um dort eine andere Platte aufzulegen. Ihre Werte gelten überall und jederzeit. Ihr Beziehungsglaube steht aber auch in absoluter Harmonie mit der Wirklichkeit. Ihr Glaube entspricht nicht nur den wahren Bedürfnissen der Menschen, er stimmt auch mit dem überein, was die Bibel und die Naturgesetze von uns sagen.

»So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.« (Mt 7,17-18).

Stell dir einmal vor, du hättest die Wahl zwischen einem Leben unter der Führung des dreieinen Gottes und einem Leben ohne Gott — in persönlicher Freiheit zwar — aber ohne Sinn. Wofür würdest du dich letztlich entscheiden? Menschen wurden im Bild Gottes geschaffen. Das heißt, sie genießen persönliche Würde einerseits und die Fähigkeit zur geordneten Gemeinschaft andererseits. Ist es nicht das, was uns zu vollendeten Geschöpfen macht? Dazu mehr unter dem letzten Punkt.


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Christen reflektieren das Wesen des dreieinen Gottes

Aus oben genannten Argumenten wird klar, an den dreieinen Gott zu glauben und aus ihm heraus zu leben ist die Vollendung der Vollendung. Keine Weltanschauung und keine Religion kommt auch nur annähernd an die Lebensharmonie der Christen heran. Christen verleugnen sich selbst, verabscheuen Gewalt, lieben den Nächsten, sind ihresgleichen dienstbar und allen nützlich. Dabei werden sie paradoxerweise nicht schwächer, sondern immer ausgefüllter. Weshalb? Nun ganz einfach, sie tun das, wozu sie bestimmt sind.

»Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.« (Joh 7,38).

Besonders wertvoll beim Ausleben des christlichen Glaubens ist die Balance zwischen dem Selbst und dem Kollektiv. Als Spiegelbild der dreieinen Wirklichkeit kennt der Christ sowohl die Würde und Wertschätzung des Einzelnen, der Persona, als auch den Segen des Kollektivs. Dies ist umso wichtiger zu verstehen, weil Gesellschaften ständig dazu neigen, das eine über das andere zu stellen. Dazu zwei Beispiele.

Individualismus

Seit etwas mehr als 200 Jahren orientieren sich die Amerikaner an der weltweit gepriesenen Unabhängigkeitserklärung, die 1776 größtenteils von Präsident Jefferson verfasst und unterschrieben wurde. Was viele nicht wissen: Jefferson war ein Anhänger seines französischen Zeitgenossen Rousseau. Dieser hatte 14 Jahre vor der Abfassung der Unabhängigkeitserklärung ein Manifest mit dem Titel »Gesellschaftsvertrag« herausgegeben. Darin preist er den Individualismus über jede andere Form des Zusammenlebens.

Der Mensch — so Rousseau — ist zur totalen Freiheit geboren. Der Staat darf deshalb nur einen minimal regulierenden Einfluss auf die Entscheidungen des Menschen nehmen. Sein Manifest wird damit zum Aufruf gegen jede Einmischung des Staates in die Geschäfte des Menschen, Gott miteingeschlossen! Rousseau beginnt das erste Kapitel mit folgenden Worten: »Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Ketten«. (Jean J. Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, Kap. 1). Er muss also befreit werden. Es war Jefferson, der diese Idee der größtmöglichen Freiheit des Individuums in Staatsformen goss.

Im Zusammenhang mit der Unabhängigkeitserklärung spricht man hier auch häufig vom »Amerikanischen Traum«, oder in den Worten des gegenwärtigen Präsidenten »America first«, was nichts weiter als einer Ausweitung dieser Philosophie auf Mutter Staat entspricht. Die Folgen sind dramatisch. Der Mensch verliert seine Orientierung am Kollektiv, die Schwachen werden an den Rand gedrängt und die Schere zwischen Arm und Reich, Schwach und Stark driftet immer weiter auseinander. Individualismus wird so zum zerstörerischen Selbstläufer.

Sozialismus

Genau anderes herum ist es im Sozialismus, mit seinem kommunistischen Ideal. Nicht der Einzelne, sondern das Kollektiv steht über allem. Der Mensch lebt so quasi im Staat für den Staat. Karl Marx formulierte es 1845 mit folgenden Worten:

»Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, … Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.« (Zitat aus ‚Die deutsche Ideologie‘)

Anders gesagt: Sticht jemand aus der Gesellschaft heraus, muss dieser einen Kopf kleiner gemacht werden. Kritiker sprechen auch gerne von »Gleichmacherei«. Historisch ist der Kommunismus erwiesenermaßen gescheitert. Aber paradoxerweise lebt er heute in der Gestalt des Sozialismus wieder auf. Vielleicht auch als Gegenbewegung zum ausufernden Kapitalismus. Aber mit Sicherheit als Auflehnung gegen die Bevormundung durch Gott. Die Sinngebung über den Glauben an Gott soll durch die Sinngebung des selbstbestimmten Kollektivs ersetzt werden. Aus diesen Beispielen der Unabhängigkeitserklärung und des Kommunismus wird klar, Menschen und Gesellschaften neigen zu zwei Extremen, dem Individualismus einerseits und dem Kollektivismus andererseits.

Der Christ und die Trinität

Hier nun wollen Christen helfen, die Balance zu finden. Gott ist einer und zugleich drei Personen. Beide Werte (die persönliche Ebene und das Zusammengehen im Kollektiv) stehen ausgewogen nebeneinander, ja mehr noch, sie sind ineinander verflochten. Und weil wir Menschen eben in Gottes Bild geschaffen wurden, entsprechen die in der Trinität gelebten Werte auch den erstrebenswerten Gemeinschaftsidealen in dieser Welt.

Vollendet wird dieses »Sowohl-als-auch« in der neutestamentlichen Gemeinde, der makellosen Braut Jesu. Als Außenposten des Himmelreichs wird die Gemeinde damit zur Sammlung der Herausgerufenen hin in die kollektive — von Gott selbst durchdrungene — Gemeinschaft. Dieses Zusammenspiel von Würde und sozialer Stärke erwächst sich damit wie von selbst zum Licht der Welt. Dafür sei unserem lebendigen dreieinen Gott für alle Ewigkeit gedankt.

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