Monday, 25. January

VERSTEHEN WIR UNSERE BERUFUNG?

[Ich bete], damit ihr wisst … welches die Hoffnung seiner Berufung ist (Eph. 1,18).

Die Hoffnung deiner Berufung gründet sich auf Gottes Verheißungen und auf dem vollbrachten Werk Christi.

In Epheser 1,3-14 proklamiert Paulus die Segnungen unserer Errettung. In Vers 18 bittet er darum, dass wir diese großartigen Wahrheiten begreifen, die er in der »Hoffnung seiner Berufung« zusammenfasst.

»Berufung« bedeutet hier Gottes wirkkräftigen Ruf – den Ruf, der die Seele erlöst. Die Schrift spricht von zwei Arten von Berufung: 1. das Evangelium oder den allgemeinen Ruf und 2. den wirkkräftigen Ruf. Das Evangelium ist für alle Menschen und ruft sie zu Buße und Glauben an Christus, damit sie errettet werden (siehe z.B. Matth. 28,19; Apg. 17,30-31). Er richtet sich an alle Sünder; aber nicht alle, die ihn hören, reagieren im Glauben.

Der wirkkräftige Ruf kommt nur zu denen, die Gott erwählt hat. Durch ihn spricht Er zu der Seele, gewährt ihr Glauben und versetzt sie in Sein Reich (Joh. 6,37-44.65; Apg. 2,39). Alle, die ihn vernehmen, reagieren mit Glauben. Die Hoffnung, der wirkkräftigen Berufung folgen zu können, gründet sich auf Gottes Verheißung und auf dem Werk, das Christus vollbracht hat (1. Petr. 1,3) und ist gekennzeichnet durch vertrauensvolles und geduldiges Warten, bis sich diese Verheißungen erfüllen. Zu dieser, deiner Hoffnung, gehört am Ende die Verherrlichung und die Teilhabe an Gottes Herrlichkeit, wenn Christus wiederkommt (Kol. 3,4). Sie ist eine Quelle von Kraft und Beständigkeit mitten in den Anfechtungen des Lebens (1. Petr. 3,14-15). Daher sollte sie dich mit Freude erfüllen (Röm. 5,2) und zu einem Gott wohlgefälligen Leben motivieren (1. Joh. 3,3).

Wenn du in diesen neuen Tag hinausgehst, tue es in dem Bewusstsein, ein Auserwählter Gottes zu sein. Er hat dich zu Sich gerufen und wird dich bei Sich behalten, einerlei, wie sich die Umstände gestalten. Nichts kann dich von Seiner Liebe scheiden (Röm. 8,38-39)!

ZUM GEBET: Danke Gott für die Sicherheit deiner Errettung. · Bitte Ihn, dir die Segnungen und die Verantwortung deiner Berufung tief ins Herz zu schreiben. · Lebe heute in der Erwartung der baldigen Ankunft Christi.
ZUM BIBELSTUDIUM: Josuas Berufung, Israel zu führen, war nicht die Berufung zum Heil, sondern oVenbart uns einige wichtige Grundsätze geistlicher Leiterschaft. Du magst dich nicht als geistlichen Führer betrachten; aber du bist wichtig für die, die auf dich als ein Beispiel für einen christlichen Charakter schauen. Lies Josua 1,1-9 und dann beantworte folgende Fragen: Unter welchen Umständen berief Gott den Josua (die Verse 1 und 2)? · Welche Verheißungen gab Gott ihm (die Verse 3-6)? · Was verlangte Gott von ihm (die Verse 7-9)?

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