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Eine biblische Dienstphilosophie

Wenn wir treue Diener sein wollen, dann müssen wir mit Entschiedenheit eine Dienstphilosophie erarbeiten. Diese muss absolut biblisch sein!
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Dienstphilosophie
Lesezeit: 14 Minuten

Wenn wir treue, verantwortungsbewusste Diener sein wollen, dann müssen wir mit Entschiedenheit eine Dienstphilosophie (o. Dienstverständnis) erarbeiten. Diese muss fundamental, strategisch und absolut biblisch sein!

Die Grundlagen einer solchen biblischen Dienstphilosophie sollen hier dargelegt werden. Klar ist jedoch, dass dies hier eine Arbeitsgrundlage bildet und nicht eine in Stein gemeißelte Wahrheit. Die biblischen Prinzipen sind von ewiger Natur, rein und absolut wahr. Unsere Erkenntnis ist Stückwerk, doch es ist unser Bestreben, in allen Dingen hinzuwachsen zu unserem Haupt Jesus Christus, damit wir ihm in allem, was wir sind und tun, die Ehre geben.

Wachst dagegen in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm sei die Ehre, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit! Amen.  (2Petr 3,18)

Denke einmal über die folgenden Fragen nach:

  • Was sollte einen bestimmten Dienst vorantreiben?
  • Gibt es verschiedene Ansätze, die ich wählen kann, um einen effektiven Dienst zu tun?
  • Wie bewerten wir potentielle Dienstmöglichkeiten?
  • Wie entwickeln wir einen Dienst so, dass er auf Grundlage der Bibel umgesetzt wird?

Eine Dienstphilosophie definieren

Eine Dienstphilosophie ist eine Sammlung unveränderlicher, unverhandelbarer, biblischer Prinzipien, die bestimmen, wie ein Dienst funktioniert. Einfach gesagt, deine Dienstphilosophie definiert, warum du tust, was du tust. Die festgelegten Prinzipien leiten deine Entscheidungen und zeigen den Weg auf, den du gehen sollst.

Deine spezielle Dienstphilosophie definieren

Deine Dienstphilosophie sollte das Ergebnis einer sorgfältigen Untersuchung der expliziten Lehre der Schrift als auch aller denkbaren impliziten Methoden, welche man im Dienst der frühen Gemeinde finden kann, sein. Natürlich muß die Diskussion expliziter oder impliziter Belehrungen der Schrift im Rahmen sauberer exegetischer und hermeneutischer Bedingungen erfolgen.

Wenn Du dann deine Dienstphilosophie in dieser Weise definieren kannst, wirst Du nicht nur wissen, warum du etwas tust, sondern auch, wie du es zu tun hast. Zusätzlich wirst du die Gewissheit haben, das Richtige zu tun, ohne dauernd Ausschau halten zu müssen nach den neuesten Trends in der Gemeinde.

Eine Dienstphilosophie führt zu einer einheitlichen Dienstrichtung

Sobald deine Dienstphilosophie aufgestellt und eingeführt ist, wird sie vom Rest der Herde aufgesogen (es braucht oft auch Zeit, Geduld und gezielte Unterweisung, bis sie in alle Bereiche durchgesickert ist) und formt dadurch ein einheitliches Verständnis des Dienstes. 

Eine klare Dienstphilosophie zu haben ist gut und die Voraussetzung dafür, dass die Gemeinde diese auch ergreift und davon ergriffen wird. Doch damit das geschieht, muss sie zuerst von der Gemeindeleitung 

  • verstanden,
  • verinnerlicht,
  • vorgelebt,
  • und klar kommuniziert worden sein (ein beständiger Prozess). 

In dem Maße wie das geschieht, wird in der Gemeinde ein gemeinsames Ziel gesteckt, erkannt und hoffentlich auch verfolgt. Sie bildet auch die Grundlage für Gemeinschaft und Einheit in Wahrheit. Doch wie gesagt, vergiss nicht, dass dies nicht über Nacht geschieht.

Was bewirkt eine Dienstphilosophie?

  • Eine Dienstphilosophie definiert jeden Einzelaspekt des Dienstes in Bezug auf das Gesamte. So zum Beispiel Sonntagsschule, Jugendarbeit, Bibelstunde, Ehe & Familie, Gottesdienst, Anbetung, Liedgut, Hauskreise und jeden weiteren Aspekt der Gemeindearbeit.
  • Eine Dienstphilosophie zwingt dich, deine monatlichen und jährlichen Ziele nunmehr stets im Rahmen einer klaren, biblischen Vorstellung deines Dienstes zu treffen.
  • Eine Dienstphilosophie beschreibt unsere biblischen Prioritäten für den Hirtendienst sowie alle weiteren Dienste, die in der Gemeinde getan werden.

Falsche Vorgehensweisen beim Entwickeln einer Dienstphilosophie

Jedermann hat ein Verständnis oder eine Philosophie seines Dienstes, ob nun umfassend verstanden, klar definiert, biblisch, schlüssig oder nicht. Hirtendienst muss geplant und zielgerichtet sein, aber stets getrieben von einem klaren Verständnis der Schrift. Es gibt ganz klar falsche Vorgehensweisen beim Entwickeln dieser Dienstphilosophie. Im Folgenden sind einige davon aufgelistet:

Eine Dienstphilosophie mit dem Gedanken an Programme zu beginnen. 

Es ist falsch, ein »Modell-Programm« zu duplizieren. Das Problem dabei: Diese Vorgehensweise wird zwangsläufig zur Frustration oder zum Scheitern führen. Gott gefällt es, in bestimmten Situationen auf bestimmte Weise zu wirken. Diese Besonderheiten in Gottes Wirken variieren stets nach den Nöten und Bedürfnissen der Menschen und den Besonderheiten jeder individuellen Gemeinde. Siehe zum Beispiel Willow Creek, Gemeindeentwicklungen, die dem sozialen und kulturellen Druck nicht standgehalten haben in Bezug auf die Rolle der Frau, Homosexualität und vieles mehr.

Bei einem bestehenden Programm zu bleiben.

Es ist falsch, etwas zu tun, weil wir es schon immer tun oder weil es schon immer funktioniert hat. Das Problem dabei: Unsere Prinzipien bleiben zwar immer dieselben, unsere Ziele auch. Die praktische Umsetzung dieser Ziele wird sich aber im Lauf der Zeit verändern, was ein grosses Spannungsfeld erzeugt. Dies wird ebenfalls zu Frustration oder gar Scheitern führen, denn Menschen und Ihre Bedürfnisse ändern sich mit der Zeit.

Die Dienstphilosophie ausgehend von Bedürfnissen zu starten.

Es ist falsch, die Menschen zu fragen, was sie gerne möchten und es ihnen möglichst angenehm zu machen. Das Problem dabei: Wenn Du auf empfundene Bedürfnisse eingehst, wirst Du immer bei einem oberflächlichen und sozial orientierten Programm enden. Die Themen Sünde und Hölle oder auch ein strafender, heiliger und gerechter Gott sind dann nicht mehr zeitgemäß. Du wirst letztendlich einen Mensch-zentrierten Dienst anstatt einen Gott-zentrierten Dienst fördern. Angel also nicht mit einem Köder und wechsle ihn dann.

Ziele zu setzen, um Erfolge zu erzielen.

Das Problem dabei: Wenn Du beginnst, indem du Ziele formulierst, dann werden diese Ziele immer deinem eigenen Verständnis von Erfolg entsprechen, ob das nun richtig oder falsch ist (z. B. größer ist besser). Wir sind dazu aufgerufen, unsere Energie auf den Tiefgang unseres Dienstes zu konzentrieren, Gott wird für die Breite sorgen. Wie definiert die Bibel wahren Erfolg? Dies ist eine wichtige Frage.

Ziele aufgrund falscher Erwartungen zu setzen.

Das Problem dabei: Wenn Ziele nicht auf echten Bedürfnissen basieren, selbst wenn sie erreichbar sein mögen, werden Sie stets zu einem oberflächlichem Christsein führen. Was ist damit gemeint? Was sind echte Bedürfnisse? Es sind die Dinge, zu denen die Bibel uns auffordert und wo sie unser Zukurzkommen aufdeckt:

  • Demut
  • Opferbereitschaft
  • Dienende Einstellung
  • Heiligkeit
  • Wachsen in Gnade und Erkenntnis
  • Sündenerkenntnis
  • Gotteserkenntnis
  • Abhängigkeit von Gott in allem, was wir tun.

Richtige Vorgehensweisen beim Entwickeln einer biblischen Dienstphilosophie

Jemand hat einmal gesagt: »Wer auf nichts zielt, trifft immer.« Wir sollten niemals einen Dienst ausüben, ohne ein sauberes, biblisches, konkretes Ziel vor Augen zu haben. Ansonsten ignorieren wir die Anweisung der Schrift. Sie fordert klar dazu auf, die Dinge in der Gemeinde in Ordnung zu bringen (Tit 1,5). Dazu sollten wir verschiedene Säulen als Grundlage unserer Dienstphilosophie beachten.

Säule 1: Ein hohes Gottesbewusstsein

Gott ist heilig, rechtschaffen und gerecht (nebst anderen Vollkommenheiten). Wir müssen versuchen, seine erfahrbaren Eigenschaften widerzuspiegeln; beispielsweise müssen wir heilig sein (praktische Heiligung). 

Beachte: Ein Versagen in diesem Punkt führt zu

  • einem Tolerieren von Sünde
  • einer Menschzentriertheit, die sichtbar wird in Lehre und Programmen

Ergebnis: Die Gemeinde spiegelt einen menschenzentrierten Dienst wider, indem man einander gefällt, anstatt Gott zu gefallen.

Fragen zum Nachdenken:

  • Lehrst Du mit dem Schwerpunkt auf Gottes Heiligkeit oder auf dem Wohlbefinden des Menschen?
  • Übt Deine Gemeinde Gemeindezucht aus (Mt 18; 1Kor 5)?
  • Haben die Leute eine hohe Achtung vor dem Charakter Gottes?
  • Machen wir Kompromisse in der Wahrheit, um Menschen zu gefallen oder den Status quo zu rechtfertigen?

Praktisch gesprochen leben wir automatisch unser bestehendes Gottesbewusstsein aus. Ein hohes Gottesbewusstsein führt zu einem hohen Niveau geistlichen Lebens. Wenn du einen großen Gott hast, hast du kleine Probleme. Die Verpflichtung zu einem hohen Gottesbewusstsein führt uns dazu, sein Wort als perfekte Richtschnur für unser Leben zu verstehen.

Säule 2: Eine Sicht für die Allgenugsamkeit der Schrift.

Die Bibel ist im wahrsten Sinne Gottes Wort (2Tim 3,16) und sie ist deshalb ohne Irrtum und völlig vertrauenswürdig in allen ihren Aussagen. In einer Welt ohne absolute Werte steht Gottes Wort als unumstößliche Wahrheit, um geglaubt und angewandt zu werden in jedem Bereich des Lebens. Die Schrift ist das Fundament, auf dem die Gemeinde aufgebaut ist, und umfasst nicht nur den Inhalt der von der Gemeinde verkündeten Botschaft sondern auch Methodik, mit der die Gemeinde vorgeht. Jede Entscheidung und jeder Aspekt des Dienstes muss der Prüfung relevanter biblischer Fakten unterworfen werden. Ein nicht schriftgemäßer Dienst ist zwar immer noch Dienst aber nicht Gottesdienst. Einige eindrückliche Beispiele für Gottesdienst gemäß eigenen Vorstellungen finden wir bei Kain und Abel und in Amos 5,18-27.

Grundannahmen für unser Schriftverständnis

Inspiration – wörtlich, vollständig (2Tim 3,16; 2Pt 1,20-21). Das Wort ist von Gott „ausgehaucht“.

Irrtumslosigkeit – es enthält keine Fehler. Gott hat die Wahrheit durch göttlich ausgewählte Individuen gegeben und was diese niederschrieben wich nicht von der ursprünglichen Wahrheit ab, wie sie im Herzen Gottes existierte (Ps 19).

Autorität – einfach gesagt: Was es sagt, muss ich tun (Ps 119).

Wenn wir eine biblische Dienstphilosophie haben wollen, dann muss diese ihre einzige Autorität durch das Wort Gottes haben. Wie John MacArthur schrieb:

Eine zweite unumstößliche Wahrheit, die zum Skelett-Grundgerüst der Gemeinde gehört, ist die absolute Autorität der Bibel. Die Bibel wird ständig angegriffen und das sogar von bekennenden Gemeinden. Kürzlich las ich einen Artikel von einem Professor einer theologischen Ausbildungsstätte, der behauptete, Christen sollten homosexuelles Verhalten nicht als sündig ansehen. Wenn jemand diese Auffassung vertrete, müsse er die Bibel missachten. Wie widersprüchlich ist es, wenn ein Theologieprofessor die Bibel verleugnet und gleichzeitig Männer ausbildet, die künftig Diener des Wortes Gottes sein sollen! Doch das sind die heutigen Zustände; die Bibel wird angegriffen, koste es, was es wolle.

Ich bin überzeugt, dass die Charismatiker die Bibel angreifen, wenn sie ihre eigenen Visionen und Offenbarungen hinzufügen. Dieser Angriff ist zwar unterschwellig und oft unbewusst aber keinesfalls harmloser als andere Angriffe. Sie sagen, Jesus habe ihnen dieses und jenes gesagt und Gott habe ihnen jenes gezeigt. Sie untergraben das Wort Gottes, wenn sie die Bibel nicht als alleinige Autorität ansehen. Wer glaubt, Gott rede häufig durch besondere Botschaften zu individuellen Christen, macht Gottes Wort zur Trivialität. Gott offenbart sich in erster Linie durch die Seiten der Bibel und diese geschriebene Offenbarung muss als absolute Autorität festgehalten werden.

Einer der schlimmsten Angriffe auf Gottes Wort kommt von Leuten, die sagen, sie glauben der Bibel, die aber nicht wissen, was sie lehrt. Das ist der am schwersten erkennbare Angriff. In ganz Amerika behaupten Menschen, sie glaubten alles, was in der Bibel steht, sie kennen jedoch keinen einzigen Abschnitt daraus. Wie können sie das glauben, was sie nicht kennen? Jesus sagte: »Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht« (Mt 4,4). Wenn jedes Wort aus dem Mund Gottes unsere Nahrung ist, dann sollten wir jedes einzelne Wort studieren. Heute haben die Prediger den Blick dafür verloren. (Die lebendige Gemeinde [Betanien Verlag], S. 24-25)

Die Verknüpfung der Autorität der Schrift mit dem Dienst ist vielfältig. So sollte eine Gemeinde sich in ihrem Dienst niemals außerhalb der vorgegebenen Grenzen des Wortes bewegen. 

Jeder Teilbereich des Dienstes, (ob Predigt, Hauskreis, Programm oder Aktivität) muss motiviert sein durch ein Verständnis der Autorität der Schrift und muss dazu führen, dass diese Schrift auf das Leben der Gläubigen angewendet wird. Weil die Bibel darüber hinaus die alleinige Autorität für Glauben und Praxis ist, hat die Gemeinde ihre Methoden nicht aus der sie umgebenden Kultur zu gewinnen, noch hat sie die Botschaft dem anzupassen, was in den Augen der Welt akzeptabel ist. Vielmehr muss der Dienst bestimmt werden von den Prinzipien der Schrift selbst (Apg 5,29).

Genügsamkeit (2Pet 1,3-4; Ps 19; 2Tim 3,17; Heb 4,12)

Die Schriften besitzen nicht nur Autorität über alle Aspekte des Lebens und des Dienstes; sie sind auch absolut ausreichend dafür.

»Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt.« (2Tim 3,16-17)

Die Aussagen dieses Verses sind erstaunlich, denn sie versichern, dass Gottes Wort völlig ausreichend ist für alle Bereiche des Dienstes einschließlich dem Predigen, Lehren und der Seelsorge zur Gottseligkeit. Deshalb muss der zentrale Fokus jeder Predigt, jeder Andacht und jedes Seelsorgegespräches die Belehrung durch die Schrift sein. Jedes Mal, wenn die Gemeinde zusammenkommt, muss der Schwerpunkt auf der Verkündigung von Gottes Wort liegen und auf der Ermahnung zum Gehorsam ihm gegenüber (1Tim 4,13). 

Ein Diener, welcher sich an die Genügsamkeit der Schriften bindet, wird alles Mögliche tun, um Gottes Wort auf das Leben der Gemeindeglieder treffen zu lassen. Die Genügsamkeit der Schriften erfordert, dass Menschen wie auch Diener sich dem Worte Gottes hingeben und  ihm vertrauen. Mit anderen Worten, eine korrekte Sicht der Schrift erfordert unseren Gehorsam und unseren Glauben. Sie erfordert unsere Zuneigung, unsere Überzeugungen und unseren Verstand. Ein Glaube an die Genügsamkeit der Schriften verbietet auch jeden Versuch, Psychologie oder weltliche Philosophien zu integrieren.

Relevanz — es ist absolut und völlig relevant für jede Situation (Ps 19; 2Tim 3,17; Ps 119,105; Jes 40,8).

Es mag uns nicht ausdrückliche Antworten zu jedem spezifischen Problem liefern, aber es wird uns immer die Prinzipien geben, mittels derer wir im Gehorsam Gott verherrlichen können.

Beachte: Versäumen wir es, die Inspiration, Irrtumslosigkeit, Autorität, Genügsamkeit und Relevanz der Schrift im Blick zu behalten, führt dies zu: 

  • Streben nach Komfort anstatt Gehorsam.
  • Persönlicher Erfahrung anstatt von Gottes Wort als Autorität.
  • Modernes, kulturell orientiertes Denken als dein Leitfaden fürs Leben anstelle von Prinzipien göttlicher Wahrheit.

Ergebnis: Die Gemeinde bringt Menschen hervor, die ihre eigenen Leidenschaften verfolgen auf Basis unbiblischer Regeln. 

In dem Maße wie wir die richtige Sicht der Schrift und ihre Bedeutung beherzigen und uns danach richten, wird eine verbindliche, gesunde Lehre die Gemeinde durchdringen, was dazu führt, dass Menschen verändert werden und wachsen. 

MacArthur wiederum schreibt dazu:

»Wer eine hohe Sicht von Gott hat und ihm hingegeben ist, muss an dem festhalten, was sein Wort lehrt. Die Lehren des Wortes Gottes bilden zusammen die gesunde Lehre.

Viele Christen von heute haben nur vage Vorstellungen in lehrmäßigen Dingen. Viele Gemeindeleiter bieten »Predigtchen für Christchen« — Minipredigten, die nett und unterhaltsam sind. Manchmal vermitteln sie angenehme, aufregende oder traurige Gefühle. Dass Lehre vermittelt oder über Lehrfragen gesprochen wird, hören wir selten. Nur sehr wenige Prediger erklären die Wahrheiten über Gott, das Leben, den Tod, Himmel, Hölle, den Menschen, Sünde, Christus, die Engel, den Heiligen Geist, die Stellung des Gläubigen, das Fleisch oder die Welt.

Wir brauchen Wahrheiten, an denen wir festhalten können. Der Prediger muss einen Text lesen, herausfinden, was dieser Text sagt und bedeutet, eine geistliche Wahrheit daraus gewinnen und diese Wahrheit durch Wiederholung ins Denken der Zuhörer einpflanzen. Der Punkt ist, dass die Menschen gesunde Lehre brauchen um ihr Leben darauf aufbauen zu können.« (Die lebendige Gemeinde [Betanien Verlag],  S. 26).

Fragen zum Nachdenken:

  • Ordnen sich deine Mitgeschwister demütig und bewusst der Autorität der Schrift unter?
  • Ist das Leben Deiner Geschwister in Übereinstimmung mit Gottes Wort?
  • Lehrst Du das Wort in einer Weise, dass Menschen es in ihrem Leben anwenden können?
  • Wendest Du dich an Gottes Wort, um Antworten auf die Probleme der Leute zu finden?

Eine angemessene Sicht der göttlichen Schriften ist die Basis für eine biblische Sicht der Menschheit.

Säule 3: Eine richtige Sicht des Menschen

Die absolute Verderbtheit des Menschen

  • Er kann aus sich heraus nichts Gutes bewirken (Röm 3,10-18).
  • Aus sich selbst heraus kann er die Dinge Gottes weder verstehen noch annehmen (2Kor 1,18; 2,14).
  • Sein Herz ist trügerisch und böse (Jer 17,9-10).
  • Alle seine Ziele sind geprägt von Egoismus und sein Trachten ist böse allezeit (1Mo 6,5; Pred 9,3).

Dass der Mensch durch und durch verdorben ist, bedeutet nicht, dass er sich immer so böse benimmt wie möglich, sondern dass sein ganzes Wesen von Bosheit durchdrungen ist. Folglich ist er ein Sklave des Bösen und deshalb von Grund auf unfähig, auf das Evangelium mit Glauben und Buße zu reagieren.

Diese Wahrheit hat erhebliche Auswirkungen auf den Dienst der Gemeinde, vor allem in Bezug auf die Evangelisation. Weil der Ungläubige geistlich tot ist (Eph 2,1; Kol 2,13), kann der Evangelist noch so redegewandt sein, er wird nie in der Lage sein, in dem Ungläubigen Leben zu bewirken. Da er geistlich blind ist, gibt es keine menschliche Logik oder Vernunft, die ihm die Augen für die Wahrheit öffnen könnten. Und weil er geistlich unter die Sünde versklavt ist, sind alle evangelistischen Überredungsversuche zum Scheitern verurteilt – auf diese Art und Weise wird er nicht von seinem Unglauben frei kommen.

Aufgrund dieser Tatsachen darf der Evangelist sich nicht auf seine Redegewandtheit verlassen, um den Sünder für Christus zu gewinnen, weil kein Mensch und keine menschliche Anstrengung dies bewirken kann. Er muss seinen Blick viel mehr auf den richten, dessen Macht seine eigene bei weitem übertrifft – Christus allein ist in der Lage, Sünder zu sich zu ziehen und sie zu überführen.

Einfach ausgedrückt: Die Hoffnung des Evangelisten gründet sich einzig und allein in der Souveränität Gottes – nur Gott kann in den Verlorenen eine echte Bekehrung wirken.

Der Mensch wurde geschaffen um Gott zu verherrlichen, doch wegen der in ihm wohnenden Sünde, verherrlicht der Mensch lieber sich selbst (Röm 3,23).

Beachte: Sünder sind Gott entfremdet und folglich suchen sie ihre Erfüllung in dem bösen jetzigen Weltlauf (1Joh 2,15-17). Die Auswirkungen sind äußerst beunruhigend:

  • Es wird nicht erkannt bzw. anerkannt, dass es nur eine Lösung für die Bedürfnisse des Menschen gibt, nämlich Christus.
  • Als Ersatz werden Dinge angeboten, die Erfüllung versprechen und das eigene Ich erheben. Ich soll mich ja schließlich gut fühlen. 
  • Man kümmert sich viel mehr um vermeintliche/empfundene Bedürfnisse als um die tatsächlichen Bedürfnisse des Menschen. 

(Siehe Gottes Beurteilung in Bezug darauf, was Salomo sich gewünscht hat, beziehungsweise was er sich gerade nicht gewünscht hat; 1Kön 3,10-12).

Ergebnis: Die Gemeinde produziert Menschen, die Entscheidungen auf der falschen Grundlage treffen. Es geht ihnen primär darum, ihre vermeintlichen Bedürfnisse zu befriedigen, und dazu scheint quasi jedes Mittel recht zu sein. All dies geschieht auf Kosten der biblischen Wahrheit und Ehre Gottes (Wohlstandsevangelium, 2Tim 3; Offenbarung anstatt Bibelstudium, Erfahrungen sind alles, vgl. Mt 6).

Fragen zum Nachdenken:

  • Welches Ziel verfolgst du mit deinem Lehren und Predigen? Zeigst du den Leuten ihre Sünde auf und erwartest dann von Gott, dass er ihr Leben verändert – oder willst du Menschen gefallen und bist du darauf aus, dass sie sich einfach gut und wohl fühlen?
  • Sind deine Schafe Christus heute ähnlicher, als sie es vor einem Jahr waren? Gibt es ein sichtbares, messbares geistliches Wachstum?
  • Erkennen die Leute anhand deines Lebens, dass du in der völligen Abhängigkeit vor Gott lebst? Bist du ihnen in dieser Sache ein nachahmenswertes Vorbild?

In dem Maße, wie wir uns dieser Tatsachen bewusst sind, werden wir in der Lage sein, die wahren Bedürfnisse der Leute zu stillen und nicht nur ihre vermeintlichen. Das Ziel all unseren Dienens und Dienstes muss es also sein, die Menschen in eine wachsende Abhängigkeit gegenüber Gott zu führen – diese Beziehung zu Gott wird in dem Maße gestärkt, wie die Menschen sein Wort verstehen und ihm gehorsam sein werden.

Eine richtige Sicht von Gott und dem Menschen ermöglicht es uns, sowohl Ziel als auch Zweck der Gemeinde im richtigen Licht zu erkennen. 

Säule 4: Eine akkurate Sicht von Gemeinde

In Matthäus 16,18, spricht Christus: 

»Ich werde meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden.« 

Genau das hat er auch getan! Die Gemeinde setzt sich zusammen aus all denen, die Buße getan haben und an Christus glauben. Sie ist ein lebendiger Organismus, bestehend aus echten, wahrhaftigen Gläubigen, die ihr Leben durch Christus als ein lebendiges, Gott wohlgefälliges Opfer darbringen (1Pt 2,5). 

Christus liebte die Gemeinde so sehr, dass er für sie starb, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. (Eph 5,26-27). Christus nährt und pflegt die Gemeinde (Eph 5,29), er ist ihr Haupt (Eph 5,23). 

Die Gemeinde, welche auf der Grundlage der Apostel und Propheten auferbaut wird (Eph 2,20), stellt gleichzeitig auch den Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit dar (1Tim 3,15). Mittels der Gemeinde sollen die Gläubigen zugerüstet werden, reifen und Christus immer ähnlicher werden (Eph 4,11-16) und die Ungläubigen sollen mit dem Evangelium erreicht werden (Matt 28,19-20).

Die Aufgaben der Gemeinde

Da die Gemeinde das vorrangige Werkzeug ist, durch welches Gott in unserer Zeit wirkt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Gläubigen sich mit ihr identifizieren, ihren Dienst innerhalb des Leibes wahrnehmen und sich der Gemeindeleitung (Vielzahl von Ältesten) der Ortsgemeinde unterordnen (Heb 13,17).

Die Gläubigen sind dazu berufen, sich mittels der empfangenen  geistlichen Gnadengaben gegenseitig zu erbauen (Röm 12,6-8; 1Pt 4,10-11), sich regelmäßig zu versammeln (Heb 10,24-25), um sich dem Wort Gottes und der Lehre zu widmen, Gemeinschaft zu pflegen, das Abendmahl zu feiern und zu beten (Apg 2,42). Die Schrift selbst betont die Wichtigkeit, sich aktiv und konstruktiv in das Gemeindeleben einzubinden, und folglich muss jede Form von Dienst das Ziel verfolgen, das die Gemeindeglieder in ihrer Liebe und Hingabe zur Ortsgemeinde wachsen und gewurzelt sind.

In dem Maße, wie ihr Bild von Gemeinde biblisch geprägt und fundiert ist, wird den Gemeindegliedern auch klar werden, worin der Zweck und die Aufgabe der Gemeinde besteht, welches Ziel sie anstrebt und welche Rolle jeder einzelne Gläubige darin wahrzunehmen hat. 

  • Die Gemeinde existiert, um Gott anzubeten und ihn zu verherrlichen (1Kor 10,31; Heb 13,15).
  • Die Gemeinde ist die Quelle und Vorratskammer göttlicher Wahrheit (1Tim 3,15).
  • Die Gemeinde ist ein Ort, wo liebevolle Gemeinschaft gepflegt werden soll mit dem Ziel und Zweck der gegenseitigen Auferbauung (Eph 3,16-19; 4,12-16).
  • Die Gemeinde ist ein Ort der Zurüstung wo Gläubige unterwiesen werden und lernen, wie sie ihre geistlichen Gnadengaben zum Wohle aller einsetzen sollen (1Kor 12-14; Röm 12; Eph 4).
  • Die Gemeinde existiert, um in einer dunklen Welt ein helles evangelistisches Licht für die Auserwählten Gottes zu sein (Mt 5,13-16; 28,19-20; Tit 2,11-15).
  • Die Gemeinde ist ein Ort der Reinheit wo Mitglieder zur Rechenschaft gezogen werden, so dass die Gemeinde in Tat und Wahrheit ein reine Gemeinde ist und bleibt (Mt 18; 1Kor 5).

Beachte: Wenn wir Ziel und Zweck der Gemeinde nicht begriffen und ergriffen haben, werden wir einen oberflächlichen oder sogar unechten Dienst tun. Dies führt zu Uneinigkeit und einem programm- und erfolgsorientierten Denken. Damit steht der Mensch im Mittelpunkt und die Ehre Gottes spielt bestenfalls noch eine Nebenrolle – wenn überhaupt. Höchstwahrscheinlich werden die Leute zu passiven Zuschauern und Konsumenten, anstatt dass sie sich aktiv am Dienst beteiligen. Auch muss sich die Gemeindeleitung immer neue Programme aus den Fingern saugen, um die Leute bei Laune zu halten.

Ergebnis: Die Gemeinde ist dann bloß noch eine Organisation und die Gemeindeleitung ist nur noch bemüht, das Programm aufrecht zu halten – dabei sollte die Gemeinde ein Organismus sein, welcher von geistgeleiteten hingegebenen Gläubigen geführt und geleitet wird.

Fragen zum Nachdenken:

  • Wie definierst du erfolgreichen Dienst?
  • Bist du ein Opfer der Tyrannei der Dringlichkeit geworden?
  • Bist du vorwiegend nur noch mit Feuerwehrübungen beschäftigt?
  • Sind deine Gemeindeglieder zugerüstet und motiviert, ihre geistlichen Gnadengaben einzusetzen?
  • Verwendest du die meiste Zeit dafür, irgendwelche Programme am Leben zu erhalten, oder investierst du dich in Menschen, sodass sie reifen und in ihrem Charakter wachsen und gestärkt werden?

Eine klare Sicht von Ziel und Zweck der Gemeinde hilft dir, die Wichtigkeit biblischer Leiterschaft zu erkennen.

Säule 5: Eine biblische Sicht von Gemeindeleitung

Geistliche Leiter sind keine Herren sondern Diener. Ihre Überzeugung dienender Leiterschaft (Phil 2; 1Thes 2,1-16) wurzelt in ihrer göttlichen Berufung zum Dienst (Apg 20,29).

Das Neue Testament lehrt, dass jede Ortsgemeinde Älteste oder Aufseher haben sollte, welche die spezielle Verantwortung wahrzunehmen haben, die Gläubigen zuzurüsten (Eph 4,11), für sie zu sorgen (Apg 20,28), sowie sie zu unterweisen und zu lehren (1Tim 3,2; Tit 1,9). Des Weiteren lehrt das NT das die Gemeindeglieder ihre Leiter respektieren (1Thes 5,12) und sich ihnen unterordnen sollen (Heb 13,17), wobei das jedoch nicht bedeutet, dass Gemeindeleiter unantastbar oder fehlerlos wären (1Tim 5,20).

Damit Leiter der Herde als Vorbilder vorstehen, müssen sie die Gesinnung Jesu haben und ihm dem Wesen nach ähnlich sein  (1Thes 2,4-12; 1Tim 3,1-13; Tit 1,5-9; 1Pet 5,1-5). Leiter stehen in der  Verantwortung, die Heiligen für das Werk des Dienstes zuzurüsten (Eph 4,12). Die Leiter müssen auch Gelegenheiten und Möglichkeiten schaffen, damit die Heiligen in Tat und Wahrheit dienen können (Heb 10,24-25).

Beachte: Eine falsche oder verdrehte Sicht biblischer Leiterschaft führt zu unbiblischer Jüngerschaft. Auch sendet sie irreführende Signale in punkto Prioritäten in Bezug auf den Dienst. Ein Mangel biblischer Prioritäten führt zu einem sündhaften Dienst, indem Fähigkeiten und Kenntnisse wichtiger werden als ein gottwohlgefälliger Charakter und ein frommes Leben. Das kann sogar zu Sünden führen, die jemanden für den Dienst komplett disqualifizieren. Ein Mangel an Zurüstung für den jeweiligen Dienst kann Frustration hervorrufen, was zu einer hohen Fluktuation in der Leiterschaft führen kann. Ein Mangel an Zurüstung führt außerdem dazu, dass es an Nachwuchs fehlt um gewisse Dienste wahrzunehmen. Das wiederum kann dahin führen, dass die ganze Last der Leitung auf zu wenige Schultern verteilt ist, was nicht gut ist.

 

Schlussfolgerung

Eine gut durchdachte und klar formulierte, biblische Dienstphilosophie ist von entscheidender Bedeutung, wenn wir Gottes Werk auf Gottes Weise tun wollen. Aber genauso entscheidend ist, dass du dich auch verbindlich an diese Dienstphilosophie hältst. Kommende Entscheidungen sollten immer auf Übereinstimmung mit ihr geprüft werden! 

Entwickle sie, verinnerliche sie, lebe nach ihr und unterweise deine Leute in ihr.

 

Grace Community Church Mission Statement:

To glorify God and extend His kingdom by living and proclaiming His truth in the world.

Gott zu verherrlichen und sein Reich voranzutreiben indem wir seine Wahrheit leben und in der Welt verkünden. 

  • Die Schrift erforschen, erkennen, ihr gehorchen
  • Heiligung
  • Evangelisation
  • Jüngerschaft

 

In Anlehnung an Grace Community Church, Sun Valley, CA.

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