Der stille Kampf – Wie du als Frau die Lust bekämpfst

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Als Frau und Christ Pornografie und Selbstbefriedigung
Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

Schön, dass du auf diesen Post gestoßen bist. Dieser Artikel richtet sich vor allem an Frauen, die als Christ mit Lust, Pornografie und Selbstbefriedigung zu kämpfen haben. Es gibt Hoffnung!

Wir Frauen fühlen uns zu Dingen hingezogen, die unsere Vorstellungskraft anregen. Frauen fühlen sich von Liebesromanen, Serien, Filmen, Instagram-Feeds und Zeitschriftenartikeln angesprochen. Sie betören unsere Sinne, beschwören geheime Fantasien herauf und beeinflussen letztendlich unsere Emotionen.

Der Kampf von uns Frauen

Im Gegensatz zu einem Mann steht die sexuelle Erregung einer Frau in erster Linie mit unseren Gefühlen bzw. Emotionen in Verbindung, anstatt mit dem, was wir visuell wahrnehmen. Um die Knechtschaft der Pornografie zu überwinden, muss eine Frau vor Allem auf der Hut sein, was ihre Gefühle so beeinflusst, dass sie sexuell erregt wird (dieser Einfluss ist ausschließlich ihrem Ehemann vorbehalten).

Bilder und Filme

Es ist uns allen bekannt, dass Bilder pornografisch sein können. Visuelle erotische Bilder sind selbst in unserer Wohnung durch Serien, Magazine, Kataloge und das Internet leicht zugänglich. Heutzutage enthalten viele Filme und Serien, sehr anzügliche oder sogar eindeutige sexuelle Szenen. Aber selbst sexuelle Anspielungen können unreine Bilder vor unserem geistigen Auge hervorrufen.
Also Vorsicht: Das, was wir in unsere Sinne hineinlassen, wird unsere Gedanken und unser Urteilsvermögen beeinträchtigen.

Internet

Das Internet ist heutzutage bei vielen – auch bei Frauen – das bevorzugte Medium. Durch das Internet haben wir mit wenigen Klicks Zugriff auf alles – von Bildern, Videos bis hin zu persönlichen Kontakten. Die Bequemlichkeit und die vermeintliche Geheimhaltung, die das Internet vermittelt, erleichtert es Frauen, jegliche Form von Pornografie zu konsumieren.

Bücher & Zeitschriften

Erotische Literatur ist Pornografie. Liebesromane, aber auch Zeitschriftenartikel können uns dahingehend erregen, dass wir das Verlangen haben, sexuelle Erleichterung zu bekommen. Heiße Romane lassen uns in eine Fantasiewelt entfliehen und liefern uns das sogenannte „Kopfkino“, indem sie plastische Bilder vor unserem geistigen Auge abspielen lassen. Hierbei handelt es sich um eines der gängigsten Formate für Frauen.

Musik

Achtest du wirklich auf den Text, wenn du Musik hörst? Einige Songs sind heutzutage Pornografie für die Ohren. Merkst du, welch direkte Sprache Musiker verwenden, um sinnliche Handlungen zu beschreiben. Andere sind dabei subtiler und deuten sexuelle Thematiken nur an. Vor allem Musik hat auf Frauen eine besonders einflussreiche (und potentiell gefährliche) Wirkung.

Die typische Begleiterscheinung der Pornografie: Selbstbefriedigung

Einige Frauen praktizieren Selbstbefriedigung unabhängig von Pornografie, während andere zwar Pornografie konsumieren, sich aber nicht selbst befriedigen. Doch normalerweise gehen diese beiden miteinander einher.

Selbstbefriedung ist egoistisch

Wie der Name bereits sagt, besteht der Beweggrund der Selbstbefriedigung darin, sich selbst zu befriedigen. Es ist möglich, diese Handlung auszuführen und sogar Erregung zu verspüren, ohne dabei sexuelle Fantasien zu haben.
Trotzdem war es eine egozentrische Handlung der Selbstbefriedigung: Sie sind total mit sich selbst beschäftigt. Die Schrift gibt uns die Anweisung, … tut alles zur Ehre Gottes! (1Kor 10,31b)

Kann eine egozentrisch ausgeführte Handlung, für deren Ausführung Gott eigentlich einen Ehepartner vorgesehen hat, zur Ehre Gottes geschehen?

Selbstbefriedigung ist Sünde und begünstigt Knechtschaft

Ich habe bereits gesagt, dass das Hochgefühl, das die Selbstbefriedigung erzeugt, wie ein Vorhängeschloss an der Kette der Sünde ist. Diese Handlung füttert das Verlangen des Fleisches, wovor uns Gott ernsthaft warnt:

Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. (Röm 8,6–8)

Je mehr wir das Fleisch füttern, umso hungriger wird es. Letzten Endes werden wir zu Sklaven unseres Fleisches.
Sprüche 5,22 beschreibt, wie die Sünde uns erst ködert und dann die Falle zuschnappen lässt:

Den Gottlosen nehmen seine eigenen Missetaten gefangen, und von den Stricken seiner Sünde wird er festgehalten.

Selbstbefriedigung wird dich gefangen nehmen und in Ketten legen. Dein Fleisch – dein Verlangen nach körperlicher Lust – gewinnt die Oberhand und verzehrt dich. Du wirst dem Fleisch letztendlich erliegen. Höre dir einmal an, was uns in Römer 6 gesagt wird:

gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit!  Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid,sondern unter der Gnade. (Röm 6,13–14)

Wenn du dich auf Selbstbefriedigung einlässt, wird dich Sünde letztendlich beherrschen.

Der Götze der körperlichen Lust und des schmerzfreien Lebens

Ein sehr häufiger Grund dafür, warum Pornografie und Selbstbefriedigung Frauen in ihren Bann schlagen, hat einfach mit dem Gefühl zu tun, das diese beiden hervorrufen. Frauen wollten ein Hochgefühl ähnlich dem physiologischem „High“ erleben, das durch Drogen im menschlichen Körper hervorgerufen wird. In diesem Fall ist der Götze körperliche Lust. Sie waren bereit zu sündigen, um zu einem körperlichen Hochgefühl zu gelangen.

Aber Pornografie befähigt uns auch, von der Realität in eine Fantasiewelt zu entfliehen. Sie kann zu einer Zuflucht vor Schwierigkeiten und Enttäuschungen im Leben werden.

 


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch:

Taschenhilfe #8 – Sie ist in Pornografie verstrickt

Pornografie ist für viele Christen heutzutage ein Tabuthema – besonders unter Frauen. Hier erfährst du, wie die Bibel den Kern des Problems aufdeckt und gleichzeitig große Hoffnung auf Freiheit gibt.

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Es gibt Hoffnung auf Freiheit

Wenn wir Probleme bei ihrem biblischen Namen nennen, merken wir, dass Gott auch Lösungen dafür anbietet: Pornografie und Selbstbefriedigung werden in der Bibel im Rahmen von Knechtschaft und Götzendienst angesprochen. Gott sei Dank, dass er uns eine Möglichkeit bietet, um von der Knechtschaft der Sünde und vom Götzendienst befreit zu werden! Es beginnt mit Buße und Glauben an Jesus Christus.

Errettung und Heiligung

Die Errettung ist der erste Schritt zum Sieg über die Pornografie. Eine Frau, die sich mit dem Problem der Pornografie, oder Selbstbefriedigung herumschlägt, muss sicherstellen, dass sie durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus ein Kind Gottes ist. Erst dann besitzt sie die Fähigkeit, in dem Kampf um ihre Reinheit Fortschritte zu machen. In dem Augenblick, in dem wir gerettet werden, werden uns nicht nur die Sünden vergeben und werden wir nicht nur von der Strafe der Sünde befreit, sondern wir werden auch von der Macht der Sünde befreit (Röm 6,14–22). In Christus haben wir die Kraft, uns der Sünde zu verweigern – einschließlich der Pornografie und der Selbstbefriedigung.

Das bedeutet nicht, dass ein Christ keine Kämpfe mehr in Bezug auf derartige Sünden auszustehen hat, doch genau darum handelt es sich: Einen Kampf nämlich.
Wenn die Lust des Fleisches sich bemerkbar macht, besitzen wir nun – weil Christus in uns lebt – die Fähigkeit, dieses Verlangen abzulegen und es mit den Gedanken, Verlangen und Handlungen des Herrn Jesus zu ersetzen. Epheser 4,22–24 fasst diesen Vorgang zusammen:

… dass ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen abgelegt habt, der sich wegen der betrügerischen Begierden verderbte, dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Dauerhafte Veränderung geschieht schrittweise. Gott ruft uns dazu auf, Geduld und Ausdauer an den Tag zu legen, wenn wir unseren alten Lebensstil ablegen, uns in unserer Gesinnung erneuern lassen und die neuen Lebensgewohnheiten anziehen. Wenn also eine Frau versucht, von der Pornografie Abstand zu nehmen, ohne ihre sündigen Gedanken, Handlungen und Verlangen mit guten zu ersetzen, dann wird sie letzten Endes wieder zur Pornografie greifen. Der Sinn muss erneuert und die Sünde mit gottesfürchtigem Verhalten ersetzt werden. Die Erneuerung unseres Sinnes betrifft die Veränderung unserer Denk- und Glaubensmuster, Perspektiven, Einstellungen und sogar Verlangen, damit sich diese mit dem decken, was (laut der Schrift) Gottes Wille für uns ist.

Tue, was gegen Pornografie und Selbstbefriedigung getan werden muss

Damit eine Frau diese Sünde überwinden kann, muss sie sich darauf einlassen, drastische Maßnahmen zu ergreifen und radikale Entscheidungen zu treffen. Nachdem er erklärt hatte, dass Ehebruch im Herzen beginnt, gab Jesus folgende Anweisung:

Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. (Mt 5,29–30)

Diese Anweisungen sind eine absichtliche Übertreibung. Selbst eine Frau, die blind und verstümmelt ist, kann immer noch Ehebruch im Herzen begehen. Diese schockierende Veranschaulichung Jesu lehrt, dass ein Überwinden von sexueller Sünde extreme Maßnahmen erfordert.
Tu das, was vonnöten ist, um die Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und einen Schutzwall um dich herum zu errichten. Mach dich also darauf gefasst, einige drastische Entscheidungen treffen zu müssen.

Konkrete Schritte für einen Schutzwall

– Wenn du versucht bist, dir Pornografie anzuschauen oder beim anschauen von Serien sexuellen Fantasien nachzugehen, dann kündige deinen Streaming-Account.

– Wenn das Internet eine Versuchung für dich ist, versehe deinen Computer, oder dein Smartphone mit einem effektiven Webblocker, wie z. B. Covenant Eyes.

– Wenn Liebesromane, oder andere Bücher dich verleiten, zerstöre sie.

– Denke betend darüber nach, was eine Quelle der Versuchung in deinem Leben darstellen könnte. Schreibe nieder, wie du sie so gut wie möglich „abhauen“ bzw. aus deinem Leben „herausschneiden“ wirst. Ergreife um Jesu willen drastische Maßnahmen; denke an die drastischen Maßnahmen, die er für dich ergriffen hat.

–Lerne den folgenden Vers auswendig:

Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt. (1Kor 10,13)

Wenn du Jesus Christus mehr liebst als deine Sünde, wirst du den Mut aufbringen, das zu tun, was vonnöten ist. Unser Gehorsam gegenüber dem Herrn wird großen Segen ernten, mit dem das, was wir zurücklassen, überhaupt nicht vergleichbar ist.

 

Er gibt uns sein Wort und den Heiligen Geist

Gott hat uns im Kampf gegen die Sünde wie z.B. Pornografie und Selbstbefriedigung nicht allein gelassen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben (Joh 14,16–17). Der Heilige Geist ist unser Tröster und Beistand, also genau derjenige, den wir brauchen, um die Knechtschaft der Pornografie überwinden zu können.
In Psalm 119,9–11 spricht die Frage an, „Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?“ Die Antwort lautet:
Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort! Von ganzem Herzen suche ich dich; lass mich nicht abirren von deinen Geboten! Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige.

Dieser Abschnitt verrät das Geheimnis eines reinen Lebens, nämlich gemäß dem Wort Gottes zu leben. Wir erneuern unseren Sinn durch die Wahrheit des Wortes Gottes. Wenn wir der Bibel gehorchen, werden wir vor der Sünde beschützt. Gott redet mit uns durch sein Wort; wir reden mit ihm durch das Gebet. Der Herr möchte, dass wir unsere Herzen vor ihm ausschütten. Durch das Gebet können wir Gott unsere Sünden bekennen und er erhört uns, indem er uns vergibt und reinigt (1Joh 1,9).

Christusähnlichkeit pflegen und in Reinheit üben

Die Wurzel der Sünde ist stets eine Herzensangelegenheit. Das Herz ist der „innere Mensch“, aus dem alle Lebensangelegenheiten herausfließen (Spr 4,23). In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir dazu, das Herz mit unseren Gefühlen gleichzusetzen. Laut Gottes Wort ist dies allerdings eine viel zu enge Definition unseres Herzens. Biblisch gesehen besteht das Herz aus unseren Gedanken, Einstellungen, Glaubensmustern, Wünschen und Entscheidungen (s. Ps 37,4; 73,7; Spr 15,28; 16,1; Jer 12,3; Lk 9,47). Gott will, dass wir diese Herzensinhalte unentwegt unter die Lupe nehmen und sie an seinem Wort und seinen Wegen ausrichten.

Die Vorstellungskraft unseres geistigen Auges ist genauso einflussreich wie die Bilder, die wir mit unserem physischen Auge sehen. In Matthäus 5,27–28 lehrt der Herr, dass uns sowohl das physische als auch das geistige Auge zur Sünde veranlassen kann. Der Herr lehrt uns hier ein überaus wichtiges Prinzip: Laut Gott ist Ehebruch nicht auf eine körperliche Handlung begrenzt.

„Uns ist gesagt worden, dass Lust ist, wenn ein Mann eine Frau ansieht und sie begehrt. Diese Definition ist jedoch unvollständig.“
– Marian Jacobs

Dir einen Mann anzuschauen, oder vorzustellen, der nicht dein Ehemann ist und dabei ein sexuelles Verlangen nach ihm zu verspüren, bedeutet, dass du in deinem Herzen Ehebruch begehst.
Um von dieser Knechtschaft der Sünde befreit zu werden, solltest du üben, deine „Gedanken gefangen [zu] nehmen zum Gehorsam gegen Christus“ (2Kor 10,5), anstatt dich von deinen Gedanken gefangen nehmen zu lassen.

Erneuere deinen Sinn

Gebrauche die Heilige Schrift, um die Lügen der Welt mit Wahrheit zu ersetzen, wie z. B.:

– Die Lüste des Fleisches sind trügerisch und halten nicht das, was sie versprechen (Eph 4,22).
– Dieser Gedanke verherrlicht bzw. ehrt Gott nicht (1Kor 10,31).
– Ich kann mein Denken kontrollieren, selbst wenn es mir schwer fällt (Phil 4,8).
– Jesus hat unermesslich am Kreuz gelitten, um mir die Sünde zu vergeben, die ich begehe, wenn ich meiner Lust nachgehe und Pornografie konsumiere (Eph 1,7).
– Jesus befreit mich von der Knechtschaft dieser Sünde und macht mich zu einem Diener Gottes (Röm 6,6–7.18).
– Diesem Gedanken nachzugehen ist eine Verschwendung der kostbaren Zeit, die Gott mir geschenkt hat (Eph 5,15–17).

Gottes Gnade motiviert uns, fleischliches Verlangen aufzugeben und der Gerechtigkeit nachzujagen.

Die Versuchung zur Sünde ist stark, doch Gottes Geist ist stärker. Wenn du wirklich wiedergeboren bist, bist du tatsächlich in der Lage, das Richtige zu tun. Denke nach, ehe du zu einem bestimmten Buch greifst, dir ein bestimmtes Lied anhörst, dir ein bestimmtes Video ansiehst oder dich einem bestimmten Tagtraum hingibst!

Erwäge die möglichen Konsequenzen und ob es dem Herrn gefällt oder nicht.

Und wenn ich versage?

Wenn du dich auf dein Versagen konzentrierst, wirst du durch Niederlagen schnell entmutigt werden. Eine solche Selbstverurteilung motiviert uns nicht zur Veränderung. Gottes Gnade tut das! Anstatt dich darauf zu konzentrieren, was du falsch gemacht hast, bitte den Herrn um Vergebung und lebe dann aus seiner Vergebung. Richte deine Gedanken auf den Reichtum seiner Gnade, der dir durch Jesu Opfer zuteilwird.

Wenn du dir bewusst machst, wie groß Gottes Liebe und Gnade gegenüber dir persönlich sind, wirst du ihn mehr lieben (siehe Lk 7,47). Diese Liebe motiviert dich, auf eine Weise zu leben, die ihn ehrt. Du erfüllst somit den Sinn und Zweck deines Lebens.

Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen. (Jud 24–25)

 

 

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