Lass mich zu dir kommen

Mittwoch, 17. Oktober

ALLES, WAS WIR BRAUCHEN

Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele, das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig und macht den Einfältigen weise. Die Vorschriften des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz; das Gebot des HERRN ist lauter und macht die Augen hell. Die Furcht des HERRN ist rein und besteht in Ewigkeit. Die Rechtsbestimmungen des HERRN sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt; sie, die köstlicher sind als Gold, ja, viel gediegenes Gold und süßer als Honig und Honigseim. Auch wird dein Knecht durch sie gewarnt; in ihrer Befolgung liegt großer Lohn. Verirrungen – wer bemerkt sie? Von den verborgenen [Sünden] sprich mich frei! Auch von Übermütigen halte deinen Knecht zurück; lass sie mich nicht beherrschen! Dann bin ich tadellos und bin rein von schwerem Vergehen. Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! (Ps. 19,8-15).

Gottes Wort genügt der Seele in jeder Not.

Der König David war ein Mann starker Kontraste. Er kannte die Niedrigkeit eines Schafhirten und den Ruhm, ein ganzes Volk zu regieren. Er erlebte herrliche Siege und bitterste Niederlagen. Er suchte Gott und lud andererseits immense Schuld und Schmerzen auf sich, weil er zum Ehebrecher und Mörder geworden war. Das führte dazu, dass sein eigener Sohn nach Davids Leben trachtete. Einige Psalmen zeigen große Hoffnung, andere tiefe Verzweiflung. Aber immer wieder blickte er auf Gott, weil er sicher war, dass Gott alles vermochte und mit Seinen Hilfsmitteln allen Bedürfnissen gerecht werden konnte.

In Psalm 19 machte David die gewaltigste Aussage über die Allgenugsamkeit der Schrift, die wir kennen. Wenn wir den Psalm in den kommenden Tagen betrachten, so vergiss nicht, dass die tiefsten Bedürfnisse deiner Seele, deines innersten Seins, letztlich geistlicher Natur sind. Gott aber hat Hilfsmittel genug, diesen Bedürfnissen zu entsprechen. Darauf verließ sich David. Tu es auch!

ZUM GEBET: Während unseres Studiums des neunzehnten Psalms bitte Gott immer wieder um neue Einsichten, die dir ermöglichen, Gottes gnädige Vorsorge besser zu schätzen und ihr sicherer zu vertrauen.
ZUM BIBELSTUDIUM: Lies Psalm 19,1-15. · Womit vergleicht David das Wort Gottes? · Welchen Nutzen bringt das Wort dem Gläubigen? · Erfreust du dich dieser Gaben?
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