10 Dinge, die du als Christ über das Daten wissen solltest

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was du über Daten wissen solltest
Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Die Ehe ist ein erstrebenswertes Ziel. Aber wie kann ich als Christ einen Partner finden und worauf muss ich beim Daten achten?

1. Lebe für die Mission … und dann suche einen Partner.

Statt die Ehe zu deiner Mission zu machen, konzentriere dich lieber auf Gottes Mission – Sein Anliegen für die örtliche und weltweite Ausbreitung des Evangeliums. Und dann schaue dich nach jemandem um, der das gleiche Ziel verfolgt.

Wenn du jemanden heiraten möchtest, dessen Herz leidenschaftlich für Jesus schlägt und der Seinen Namen bekannt macht, dann solltest du dich am besten einer Gruppe anschließen, die sich genau diesem Ziel verschrieben hat. Schließe dich einem Hauskreis an, nicht nur einfach einer Gruppe von alleinstehenden Christen, sondern einer Gruppe, die aktiv gemeinsam missioniert. Oder mach bei einem Dienst in der Gemeinde mit, bei dem es darum geht, mit den Verlorenen in eurer Umgebung in Kontakt zu kommen. Richte deinen Blick auf die Ernte und du wirst einen Helfer oder eine Helferin finden.

2. Verliere das Ziel nicht aus den Augen.

Wann immer du als Christ jemanden Neues kennenlernst, solltest du vor Augen behalten, dass dies dein letztes erstes Date sein könnte. Es lohnt sich nur, zu daten, wenn man dabei die Ehe im Sinn hat – eine lebenslange, aufeinander ausgerichtete Liebe, so wie Jesu Liebe zu uns. Alles andere ist das Risiko nicht wert, das wir eingehen, wenn wir jemand anderem unser Herz öffnen. Nichts sonst kann uns davor bewahren, zu schnell zu tief einzutauchen oder einen Rückzieher zu machen, wenn die Dinge schwierig werden. Nichts sonst sticht so hervor von der Welt um uns herum und gibt so ein klares Zeugnis von Jesus ab. Wenn die Ehe nicht das große und wunderschöne Ziel bei allem Daten bleibt, werden wir auch nicht fähig sein, richtig und gut zu daten.

3. Die Ehe ist ein erstrebenswertes Ziel.

Jetzt, wo die Scheidungsrate so hoch ist und die noch überlebenden Ehen zerbrochen, schwierig und unglücklich zu sein scheinen – und wo es so viele andere gute Dinge gibt, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann – scheint es, als ob viele junge Männer und Frauen in den Zwanzigern und Dreißigern die Ehe praktisch für verloren glauben, oder sie zumindest in ihren Plänen und Träumen herabgesetzt haben. Einige von uns haben das Daten ausprobiert und wurden dabei tief verletzt – durch Verwirrung, Zurückweisung, sexuelle Fehltritte, Trennungen oder was auch immer sonst unsere Beziehungen zerfrisst. Bei all dem Schmerz, den Verfehlungen und den Reibereien, kann es das alles doch einfach nicht wert sein, oder? Viele der Noch-nicht-Verheirateten müssen daran erinnert werden, dass die Ehe wunderschön und ein dringend benötigter Teil der Gesellschaft ist, und zwar, weil sie Gottes Einrichtung ist. Die Schönheit der Ehe geht weit über die funktionalen, sozialen, beziehungstechnischen und sogar die sexuellen Vorteile hinaus. Für Christen sollte die Wichtigkeit und die Anziehungskraft der ehelichen Verbindung vielmehr in ihren tief geistlichen, missionarischen und ewigen Elementen liegen.

4. Dein Freund bzw. deine Freundin kann und darf Gott nicht ersetzen.

So viele Leute haben versucht, in den Armen einer Frau oder eines Mannes das höchste Glück, Bedeutung oder vollkommene Zugehörigkeit zu finden. Für eine Weile – ein paar Jahre, ein paar Monate oder ein paar Minuten – schien die Ehe die Antwort auf all das zu sein – dann versagte sie. Sie ließ die Partner mit dem Verlangen oder der Forderung nach mehr zurück. Sie begriffen nicht, dass ihre Anforderungen an die Ehe viel zu hoch waren. Sie machten ihre Ehe für die Leere in ihnen, die Einsamkeit und die Freudlosigkeit verantwortlich, anstatt einzusehen, dass die Ehe nie dafür gedacht war, all ihre tiefsten Bedürfnisse zu stillen. Es gibt viele schlechte Gründe, zu heiraten. Doch der schlechteste Grund ist, zu glauben, dass der Partner für einen das sein kann, was nur Gott sein kann.

5. Die Bibel ist das beste Buch zum Thema Dating.

Viele von uns lassen die Bibel wie eine Statue im Bücherregal verstauben, weil wir denken, dass sie nur wenig mit unserem täglichen Leben zu tun hat. Die Dinge haben sich über die Jahre geändert, also denken wir, dass wir neuen Rat brauchen. Wir meinen, dass die Stimmen heutzutage einen besseren Durchblick haben und bessere Dinge zur heutigen Zeit zu sagen haben, einfach, weil sie in der jetzigen Zeit leben. Die Bibel hatte ihre Zeit und dafür sind wir dankbar.

Aber alles, was wir brauchen für jede Entscheidung, Situation und Beziehung, mit der wir dieses Jahr konfrontiert werden, ist Gottes Wort. Die Bibel hat viel darüber zu sagen, wie wir miteinander umgehen sollen, und besonders auch darüber, wie Männer und Frauen miteinander umgehen sollen. Zwar kann die Bibel auch mit 66 Büchern und über 800.000 Wörtern an der Zahl nicht konkret auf alles eingehen, was jeder Christ der Weltgeschichte in dieser Welt einmal erleben wird. Aber sie verspricht, dass sie dennoch zu allem etwas von Bedeutung zu sagen hat, einschließlich dem Streben nach einer Ehe.

6. Datet nicht im Alleingang.

Wie in allen anderen Bereichen des christlichen Lebens auch, sind wir auch auf den Leib Christi angewiesen, wenn wir uns Gedanken darüber machen, wen wir daten sollten, wie man das am besten macht und wann wir heiraten sollten. Auch wenn es meist nicht schnell geht oder bequem ist, wird es sich immer bezahlt machen, Einblick zu bekommen in die Meinung derer, die uns kennen, lieben und große Hoffnungen für unsere Zukunft haben. Das mag zu ernsten Gesprächen oder großen Meinungsverschiedenheiten führen, aber es wird uns dazu zwingen, uns mit Dingen auseinanderzusetzen, die wir allein nicht gesehen hätten oder hätten sehen können. Sicherheit kommt durch viele Ratgeber (Spr. 11,14 GNB).

Gestatte anderen einen Einblick in eure Beziehung. Verbringt Zeit mit anderen Menschen, ob liiert oder ledig, die bereit sind, offen auf Gutes und Schlechtes hinzuweisen.

7. Intimität gehört in den Ehebund.

Intimität – romantischer oder anderer Art – ist ein wunderschönes und wertvolles Geschenk, das Gott Seinen Kindern gemacht hat. Aber wie so viele von Gottes guten Geschenken stellt auch die Intimität, aufgrund unserer Sünde, eine große Gefahr dar. Das menschliche Herz ist von Natur aus so veranlagt, dass es sich nach Intimität sehnt. Aber genauso sehr neigt es dazu, Intimität zu missbrauchen – indem es auf die falsche Art oder zur falschen Zeit nach Intimität verlangt oder indem es die falschen Dinge von Intimität erwartet.

Das bedeutet, dass Intimität zwischen Sündern gefährlich ist, weil wir von Natur aus geneigt sind, einander zu verletzen – das zu tun, was sich gut anfühlt, anstatt auf einander Acht zu geben. Oder viel zu früh viel zu viel zu versprechen, anstatt geduldig und langsam zum Reden zu sein. Oder unsere Hoffnung, Identität und unseren Wert voneinander abhängig zu machen anstatt von Gott. Intimität ist der Preisgewinn der Ehe, nicht der Liebesbeziehungen vor der Ehe. Intimität ist nie sicher außerhalb des Ehebundes.

8. Gott schenkt Gnade und Kraft zur Reinheit.

Gnade wird unsere Sünden nicht ungeschehen machen, aber sie tilgt sie und nutzt sie zu unserem Besten. Sie sieht nie über sexuelle Sünde hinweg oder billigt sie (Röm 6,1-2). Aber sie bedeckt jede vergebene Sünde und wirft sie, soweit der Osten vom Westen entfernt ist, in die tiefsten Tiefen und die verstecktesten Winkel des Meeres (Mich. 7,19). Die sexuellen Sünden deiner Vergangenheit können nicht die souveräne Liebe überwinden, die für dich am Kreuz bewiesen wurde. Sie können dir auch nicht die reine, unbescholtene, ewige Freude vorenthalten, wenn du an den glaubst, der deine Sünde, sogar deine sexuellen Fehltritte, für dich trug und wenn du umkehrst und in Seiner Gnade und Kraft Seiner Reinheit nachjagst.

9. Trennungen bedeuten nicht das Ende der Welt.

Trennungen gehören zu den dunkelsten Stunden eines Singles. Ihr habt euer Herz riskiert und habt euer Leben geteilt. Ihr habt Geschenke gekauft, Erinnerungen geschaffen und zusammen eure Träume geträumt – und dann ist alles zusammengebrochen. Nun stehst du wieder am Anfang deines Wegs zur Ehe, aber du fühlst dich noch einsamer als am Anfang und weiter denn je vom Altar entfernt, weil du so viel investiert und verloren hast. Was, wenn jede Beziehung so endet? Was, wenn ich niemals heirate? Gott sagt zu denen, die Angst haben und die zerbrochenen Herzens sind: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe [dich] bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen“ (Jes 43,1-2). Trennungen sind oftmals die tiefsten Wasser und die heißesten Feuer im Leben der Noch-nicht-Verheirateten. Aber wenn wir Gott vertrauen und zu Ihm rennen inmitten unseres Herzschmerzes und unserer Verwirrung, werden wir in diesen Wassern und in diesen Feuern Seine Nähe und Liebe verspüren wie niemals zuvor.

10. Wenn du richtig datest, kann das ein Zeugnis für deinen Glauben an Jesus sein.

Im Idealfall wird christliches Daten nach außen hin den Glauben an Jesus und Seine gute Botschaft zeigen und dafür werben. Dieses Daten steht im Einklang mit dem Evangelium – und die Welt schaut euch dabei zu. Mein Wunsch ist, dass wir Jünger machen, indem wir radikal daten und den Paradigmen und der Vergnügungssucht der Welt mit Opferbereitschaft, Selbstlosigkeit und bewusstem Handeln gegenübertreten.

Die Männer und Frauen in der Welt wollen viele Dinge, die du auch willst: Zuneigung, Verbindlichkeit, Gespräche, Stabilität und Sex. Und letzten Endes werden sie sehen, dass die Grundlage deines Lebens und deiner Beziehung auf festerem Grund steht als die unbeständigen Liebschaften, die sie kennen. Sie werden zwischen dir und deiner besseren Hälfte etwas Tieferes, Stärkeres und etwas von tieferer Bedeutung entdecken. Wo das Daten in der Welt immer mehr verwässert wird, kann deine Beziehung deine Treue Christus gegenüber zum Ausdruck bringen und andere herausfordern und einladen, Ihm zu folgen.

zum Buch „Noch nicht verheiratet“

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