Häusliche Gewalt – Was sagt die Bibel über Missbrauch?

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Häusliche Gewalt Missbrauch Bibel

Missbrauch und Häusliche Gewalt

Missbrauch ist ein Problem, das immer mehr zunimmt. Im Jahr 2007 gab es über drei Millionen angezeigte Fälle in den Vereinigten Staaten, worin bis zu sechs Millionen Kinder verwickelt waren. Die Anzahl der Vorkommnisse von häuslicher Gewalt beläuft sich nach Schätzungen auf knapp eine Million bis zu mehreren Millionen Fällen im Jahr. Schätzungsweise wird jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens ein Opfer häuslicher Gewalt. Während es sich bei der überwältigenden Mehrheit der Opfer um Frauen handelt, wird eine beständig wachsende Zahl an Fällen bekannt, wo Männer zu Opfern von häuslicher Misshandlung geworden sind.

Ähnliche Trends lassen sich in anderen westlichen Ländern verzeichnen, einschließlich Deutschland. Missbrauch zieht auch jene in Mitleidenschaft, die kein direktes Opfer davon sind. Kinder werden z. B. traumatisiert, wenn sie dabei zusehen müssen, wie ihre Eltern streiten. Schätzungsweise 70 Prozent von uns haben Freunde oder Familienangehörige, die missbraucht wurden. Bei 30 Prozent von uns ist es allein im letzten Jahr zu Missbrauchsfällen in unserem Bekanntenkreis gekommen.

Auch die Gemeinde ist gegen das Missbrauchsproblem nicht gefeit. Manche, die sich bekehren und der Gemeinde anschließen, kommen aus gewalttätigem Hintergrund. Viele bekennende Christen kämpfen gegen die Sünde des Zorns an, die sehr schnell außer Kontrolle geraten kann. Ich habe viele Missbrauchsfälle im Rahmen meines Ältestendienstes und meiner Mitarbeit in einem Seelsorgezentrum gesehen.

Wie Missbrauch aussehen kann

Damals kannten wir Simon, Janet und ihre beiden kleinen Kinder bereits seit drei Jahren. Sie beteiligten sich am Gemeindeleben und schienen eine prima Familie zu sein. Als sie mich darum baten, mich mit ihnen an einem Samstagmorgen zu treffen, konnte ich mir gar nicht vorstellen, was der Grund dafür sein könnte. Ich war schockiert zu erfahren, dass sie sich über den größten Teil ihrer Ehe hinweg unentwegt angeschrien hatten. Oftmals endeten ihre Streitigkeiten damit, dass Simon seine Frau Janet schlug. Keiner hätte es jemals für möglich gehalten, dass ein so liebenswürdiges Ehepaar solche Probleme haben könnte. Wie konnte ihnen nur geholfen werden?

Bei Robert und Lucia sah es ganz anders aus. Robert war ein sehr ichbezogener, zorniger Mensch. Lucia wirkte ängstlich und in sich gekehrt. Eines Sonntags tauchte Lucia mit einem blauen Auge in der Gemeinde auf. Ein andermal musste sie mit einem gebrochenen Handgelenk in die Notaufnahme gebracht werden. Ihre Freunde in der Gemeinde hatten den Verdacht, dass Robert sie schlug, aber sie behauptete, dass sie zu Unfällen neige. Als Robert dann eines Tages vor dem Fernseher saß und ihm sein fünfjähriger Sohn in die Quere kam, schlug er ihm ins Gesicht und hinterließ eine große Strieme unter seinem Auge. Schließlich hatte Lucia genug. Sie rief ihren Gemeindeältesten an, um Hilfe zu bekommen. Was konnte er tun, um Lucia und ihren Kindern zu helfen?

Missbrauchsopfer sind auf Hilfe angewiesen. Glücklicherweise ist Gottes Wort allgenugsam und gibt uns die Weisheit, die wir brauchen, um Leidenden Trost, praktische Hilfe und Erkenntnis zu vermitteln. Weil dieser Artikel einen begrenzten Umfang hat, werden wir nicht jeden Aspekt und jede Art des Missbrauchs umfassend erörtern können. Wir werden uns auf häusliche Gewalt konzentrieren. Allerdings lassen sich die erläuterten Prinzipien auf alle Missbrauchssituationen anwenden.

Was ist Missbrauch?

Im Allgemeinen verstehen wir unter Missbrauch jegliche unangemessene und abträgliche Behandlung eines anderen seitens einer Person, die ihre natürliche Macht, ihre Privilegien oder Vorteile ausnutzt bzw. missbraucht.
Es gibt mehrere Missbrauchskategorien, einschließlich der folgenden:

  • körperlicher Missbrauch, also Verhalten, das zu einer vorsätzlichen Verletzung des Opfers (eines Kindes oder eines Erwachsenen) führt;
  • sexueller Missbrauch einer erwachsenen Person, einschließlich sexueller Belästigung und Vergewaltigung;
  • sexueller Missbrauch eines Minderjährigen; dieser beinhaltet den jeglichen Gebrauch eines Kindes zum Zweck sexueller Befriedigung;
  • verbaler und emotionaler Missbrauch; dieser beinhaltet verbale Äußerungen und Handlungen, die Hass und Drohungen zum Ausdruck bringen bzw. manipulativ sind.

Ein biblisches Verständnis von Missbrauch

Während das Wort »Missbrauch« in der Bibel selten vorkommt, enthält die Schrift Beispiele von Missbrauchsopfern und spricht die geistlichen Aspekte, die sich hinter dem Missbrauch verbergen, sorgfältig an. Joseph, der Sohn Jakobs, wurde von seinen Brüdern körperlich und emotional missbraucht. Sie warfen ihn zunächst in eine Grube, um ihn verhungern zu lassen, verkauften ihn aber schließlich als Sklave (1Mo 37,18–28).

Zur Zeit der Richter führte der sexuelle Missbrauch und Mord an einer Frau zu einem Bürgerkrieg in Israel (Ri 19,25–20,48). Jesus wurde zum Opfer eines schrecklichen verbalen und körperlichen Missbrauchs, der letztendlich in seinem Tod endete (Mt 27,39). Aus diesem Grund ist er in der Lage, mit all jenen mitzufühlen, die missbraucht wurden (Heb 2,18; 4,15).

Missbrauch kann schwer nachzuweisen sein

Während jeder Verdacht auf Missbrauch ernst genommen werden muss, ist es aber oft schwierig, Missbrauchsvorwürfe und Anschuldigungen nachzuvollziehen, wenn es keine objektiven Augenzeugen gibt, die ein Licht auf widersprüchliche Aussagen werfen. Vermeintliche Opfer übertreiben und verzerren oft das Ausmaß des Missbrauchs. Wir müssen Opfer vor Missbrauch schützen. Gleicherweise müssen wir aber auch Menschen davor schützen, zu Unrecht beschuldigt zu werden.

Ich habe einmal gehört, wie eine aufsässige Fünfzehnjährige damit drohte, ihren Vater zu beschuldigen, er habe sie sexuell belästigt, wenn er ihr nicht die Freiheiten gab, die sie verlangte. In einem anderen Fall ließ sich eine Frau, die in einem Reha-Wohnheim für Suchtkranke lebte, von ihrer Freundin das Gesicht zerkratzen, um der Polizei zu melden, dass es einer der Betreuer getan habe.

Wir dürfen niemanden wie einen Schuldigen behandeln, wenn wir nicht ausreichende Beweise dafür haben (5Mo 19,15; 17,6). Einige Situationen können recht verzwickt sein. Die Polizeibeamten, die manchmal herbeigerufen werden, um in Situationen zu ermitteln, wo Aussage gegen Aussage steht, sind nicht zu beneiden.

Manchmal werden die falschen Schlussfolgerungen gezogen, weil der Missbrauchstäter gut reden kann und sehr überzeugend wirkt, während viele Opfer Angst haben, zu schildern, was wirklich geschehen ist. Einige Situationen werden noch komplizierter durch die Tatsache, dass die Sünde und Provokation auf beiden Seiten oft nicht unerheblich ist. Andererseits ist es falsch, einfach davon auszugehen, dass beide Seiten gleichermaßen verantwortlich gemacht werden können.

Urteile nicht vorschnell

Ehe wir zu einer Schlussfolgerung kommen, müssen wir die Tatsachen sorgfältig untersuchen und uns alle Seiten anhören.

Wer sich in seinem Prozess zuerst verteidigen darf, hat recht – doch dann kommt der andere und forscht ihn aus. (Spr 18,17; s. auch 18,13.15)

Der Schein kann trügen. Eines Abends, als ich ein Ehepaar, das in die Seelsorge kam, in mein Büro bat, bemerkte ich, dass die Frau ein blaues Auge hatte. Ich bereitete mich innerlich darauf vor, ihren Mann stark konfrontieren zu müssen. Als sie den Raum betraten, fragte ich den Ehemann: »Wie ist deine Frau denn zu dem blauen Auge gekommen?« Er antwortete: »Das passierte, als ich ihr mein Handy an den Kopf warf.« Ich spürte, wie ein gerechter Zorn in mir hochkam. Da warf seine Frau ein: »Das war gleich, nachdem ich versucht hatte, ihn mit dem Auto umzufahren und ihm so das Bein gebrochen hatte.«

Missbrauch ist Sünde

Es ist wichtig, dass wir biblische Begriffe verwenden und mit dem Wort Gottes arbeiten, wenn wir Missbrauch verstehen wollen. Missbrauch ist Sünde. Jesus bezeichnet selbst verbalen Missbrauch als mörderisch:

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: ›Du sollst nicht töten!‹, wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein. (Mt 5,21–22; s. auch Eph 4,29; Spr 11,9)

Wenn zornige, beleidigende Worte mörderisch sind und dem Gericht Gottes unterliegen, wie viel niederträchtiger sind dann gewalttätige Handlungen, die die Sicherheit und Gesundheit anderer bedrohen!

Warum missbrauchen Menschen andere?

Die Bibel gibt eine Erklärung dafür, warum Menschen Missbrauchshandlungen begehen:

Woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr seid begehrlich und habt es nicht, ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet. (Jak 4,1–2)

Menschen missbrauchen andere, weil sie etwas so sehr haben wollen, dass sie bereit sind, dafür zu töten (verbal oder körperlich), wenn sie es nicht bekommen. Simon schlägt seine Frau Janet, weil er Respekt einfordern will und nicht duldet, dass sie sich über ihn lustig macht.

Diane platzt der Kragen und ihr Wutausbruch triff ihr Kind, weil sie eine Perfektionistin ist, die sich Frieden und Ruhe wünscht, um das Abendessen für die Familie rechtzeitig vorbereiten zu können.

Was einige Leute manchmal verwechseln, ist, dass das Objekt unseres Verlangens nicht unbedingt schlecht sein muss (d. h. es gibt nichts daran auszusetzen, dass eine Frau das Abendessen rechtzeitig zubereitet haben möchte), doch die Angelegenheit wird zur Sünde, wenn wir etwas so sehr wollen, dass wir bereit sind, anderen wehzutun, wenn uns diese Sache verwehrt wird. Der biblische Begriff für diese Art von Verlangen ist »Götzendienst«. Das heißt, dass wir irgendetwas oder irgendjemanden über Gott stellen, was unsere Zuneigung und unser Bestreben anbelangt.

Missbrauchstäter glauben das Falsche

Missbrauchstäter glauben, dass sie bestimmte Rechte haben, einschließlich des Rechts, zornig zu sein (und ihren Zorn zum Ausdruck zu bringen), wenn diese Rechte verletzt werden. In dem Augenblick, wo sie ihrem Zorn auf sündige Weise Luft machen, glauben sie, dass sie gerecht handeln und dem Opfer genau das geben, was es für ein bestimmtes Fehlverhalten verdient hat.

Indem ein Missbrauchstäter das tut, spielt er (gedanklich) Gott, weil er sich auf vermeintlich gerechte Weise an jenen rächt, die ihm Unrecht getan haben (Röm 12,9). Stattdessen sollte jemand, der zu Missbrauchshandlungen neigt, sich bewusst machen, dass

des Menschen Zorn […] nicht Gottes Gerechtigkeit [wirkt] (Jak 1,20; SCH1951)

Solche Sünden sind allerdings nicht nur auf jene begrenzt, die sich häuslicher Gewalt schuldig gemacht haben. Jeder von uns steht in der Versuchung, zornig zu werden und dem anderen eins auszuwischen, wenn der andere unsere Erwartungen nicht erfüllt. Wir mögen zwar unseren Zorn auf eine salonfähigere Weise zum Ausdruck zu bringen, wie z. B. durch eine in verdrießliches Schweigen gehüllte Bitterkeit. Allerdings ist die Wurzel der Sünde immer noch dieselbe. Jeder von uns muss zudem sein Herz prüfen, weil sündiges Verlangen nämlich in unserem Herzen entsteht und folglich auch sündige Handlungen nach sich ziehen kann (Jak 1,14–15).

Ein zorniger Mann richtet Streit an und ein hitziger viel Sünde. (Spr 29,22)

Es gibt viele Ehen, wo sich sowohl der Mann als auch die Frau eines verbalen und körperlichen Missbrauchs schuldig gemacht haben. Viele Missbrauchstäter gehen fälschlicherweise davon aus, dass ihre Missbrauchshandlung eigentlich gar nicht so schlimm ist.

Paul, der Rekruten-Ausbilder bei den U.S. Marines ist, hatte sich häufiger verbaler Ausbrüche gegenüber seiner Frau Nadine und den Kindern schuldig gemacht. Nadine war es leid, ständig wie ein widerspenstiger Rekrut behandelt zu werden und drohte, ihren Mann zu verlassen, wenn er nicht mit ihr zu einer Eheberatung ging.

Der Seelsorger fragte Paul, ob er jemals Nadine geschlagen habe. Paul sagte ganz empört: »Natürlich nicht! Es schickt sich nicht für einen Mann, eine Frau zu schlagen.« Der Seelsorger bemühte sich darum, Paul aufzuzeigen, dass seine hasserfüllten Worte in den Augen Jesu mörderisch waren. Zudem war die Tatsache, dass Paul sich zurückhalten konnte, seine Frau körperlich zu misshandeln, Beweis dafür, dass er – mit Gottes Hilfe – auch in der Lage war, sich verbal zu beherrschen. Der Seelsorger beleuchtete daraufhin die Herzensangelegenheiten, einschließlich der ungnädigen Haltung, die Paul an den Tag legte (s. Mt 18,21–25) und die wiederum zum Zorn führte (Mk 7,20–23).

Missbrauch scheint Ergebnisse zu bringen

Jemand, der einmal eine Missbrauchshandlung begangen hat, setzt den Missbrauch oft fort, weil es aus seiner Perspektive funktioniert und zu dem gewünschten Ergebnis führt. Einem Ehemann, der zur Misshandlung neigt, gelingt es durch Einschüchterung oder Gewalt oft, genau das zu bekommen, was er will – zumindest kurzfristig.

Seine Frau bewegt sich wie auf rohen Eiern durchs Haus und versucht peinlichst, alles zu vermeiden, was ihn provozieren bzw. in Rage bringen könnte. In ihrer eigenen Unsicherheit nimmt sie es ihm vielleicht sogar ab, wenn er sie für seinen Zorn verantwortlich macht. Folglich bemüht sie sich außerordentlich darum, ihn zu beschwichtigen.

Doch selbst, wenn sie sich fügt und seinen Forderungen rein äußerlich nachkommt, spürt er womöglich, dass er nicht ihren Respekt und ihre Zuneigung hat. Ganz egal, wie sehr sie sich auch darum bemüht, es gelingt ihr nie, ihn völlig zufriedenzustellen, und über kurz oder lang platzt ihm wieder der Kragen.

Gleichermaßen haben einige Eltern gelernt, dass sie das äußerliche Verhalten ihres Kindes in gewisser Hinsicht kontrollieren können, wenn sie es anschreien oder im Zorn schlagen. Solch ein Ansatz hat nichts mit gottgefälliger Erziehung zu tun und wird unweigerlich darauf hinauslaufen, dass die Kinder provoziert werden, den sündigen Zorn der Eltern zu kopieren (Eph 6,4).

Merkmale von Missbrauchstätern

Missbrauchstäter weisen nicht die Frucht des Heiligen Geistes auf; insbesondere fehlt es ihnen an Selbstbeherrschung (s. Gal 5,22).

Wie eine Stadt mit niedergerissenen Mauern, so ist ein Mann, der seinen Geist nicht beherrschen kann. (Spr 25,28)

Sie neigen dazu, stolz und egoistisch zu sein, anstatt andere höher zu achten als sich selbst (Phil 2,3–4) und selbstaufopfernd zu lieben (Eph 5,25–33). Missbrauchstäter können ihr Verhalten zwar bereuen, aber ihre Betrübnis ist oft eine weltliche Betrübnis (1Kor 7,10). Selbst wenn man sie einer Missbrauchshandlung überführt, machen sie sich normalerweise mehr Sorgen über die Konsequenzen, die dies für sie selbst haben könnte, als über den Schaden, den sie ihrem Opfer zugefügt haben.

Der Kreislauf des Missbrauchs

Es wurde beobachtet, dass Missbrauch typischerweise in einem Zyklus abläuft.

  • Anbahnungs- bzw. Aufregungsphase. Spannungen bahnen sich an und bauen sich auf, während der Missbrauchstäter zunehmend gereizter wird und sein Zorn überzukochen droht.
  • Ausbruchphase. Der Missbrauchstäter verliert die Beherrschung und greift sein(e) Opfer verbal oder körperlich an.
  • Abregungsphase. Der Missbrauchstäter erweckt u. U. den Eindruck, dass ihm überaus leid tut, was er getan hat. Er wirkt reumütig und weint sogar oder bittet um Vergebung.
  • Anbahnungs- bzw. Aufregungsphase. Sobald die Krise der Ausbruchsphase verflogen ist und das Leben sich wieder »normalisiert« hat, bahnen sich wieder neue Spannungen an.

 

Durch Gottes Gnade kann der Teufelskreis des Missbrauchs entweder dadurch gebrochen werden, dass der Missbrauchstäter sich mit einem zerbrochenen Herzen vor Gott demütigt oder dass dem Opfer geholfen wird, sich in Sicherheit zu bringen.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch »Häusliche Gewalt – Hilfe für Opfer von Missbrauch«. Dieses Buch hilft dir, erste Schritte zu gehen, wenn du selbst Opfer von Missbrauch geworden bist. Zudem enthält es Hinweise, wie du anderen helfen kannst, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Ein gutes Buch, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, ist »Alles an mir ist von dir, Gott« von Justin & Lindsey Holcomb.

Alle Namen sind in diesem Artikel geändert worden, um die Identität der Betroffenen zu schützen.

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