Diagnose: Geistliche »Diotrephitis« – Teil 1

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Falls du in der Gemeinde schon eine Weile mit dabei bist, hast du ihn wahrscheinlich schon zu Gesicht bekommen. Oder vielleicht bist du selbst diese Person. Anfänglich ist er nicht immer leicht auszumachen. Doch schließlich gibt er sich auf unwiderstehliche Weise zu erkennen. Der Apostel Johannes hat sich einst mit ihm herumschlagen müssen:

»Ich habe der Gemeinde geschrieben; aber Diotrephes, der bei ihnen der Erste sein möchte, nimmt uns nicht an. Darum will ich ihm, wenn ich komme, seine Werke vorhalten, die er tut, indem er uns mit bösen Worten verleumdet; und damit nicht genug, er selbst nimmt die Brüder nicht auf und verwehrt es auch denen, die es tun wollen, und stößt sie aus der Gemeinde hinaus.« (3Joh 9-10).  

Diotrephes. Er war einer der Typen, die es aufgrund ihres sündigen Stolzes geschafft haben, in der Bibel Erwähnung zu finden.

Diotrephes ist ein gefährlicher Typ. Er stellt für sich selbst eine Gefahr dar. Er ist eine Gefahr für Neubekehrte. Er stellt eine Bedrohung für die Einheit und Reinheit der Gemeinde dar. Woran können wir ihn also erkennen? Nachfolgend findest du ein paar Dinge, die uns dabei helfen, bei jemandem geistliche »Diotrephitis« zu diagnostizieren. Bei der Erwägung dieser Dinge geziemt es sich für uns Gläubige, die wir noch nicht vollkommen und verherrlicht sind, uns ein wenig vor dem Diotrephes in Acht zu nehmen, der möglicherweise in uns selbst steckt.

1. Er hat ein großes Geltungsbedürfnis.

Die irrtumslose Schrift beschreibt ihn in düsteren Farben: »Ich habe der Gemeinde geschrieben; aber Diotrephes, der . . . der Erste sein möchte . . .« (3Joh 9a; Hervorhebung hinzugefügt). Bei dem Ausdruck »möchte der Erste sein« handelt es sich im Griechischen um ein einziges Wort. Es ist ein zusammengesetzter Begriff, der »vorrangstellungsliebend« bedeutet. Es ist kein gutes Verlangen, stets vor anderen glänzen zu wollen.

Es handelt sich vielmehr um eine verheerende Diagnose einer vom Stolz geplagten Seele. Folgendes Konzept steckt hinter dem Begriff: Eine große Zuneigung für Prominenz an den Tag legen; eine Begierde nach Berühmtheitsstatus; ein Ehrgeiz nach Anerkennung; eine Leidenschaft für eine Vorrangstellung; die Anbetung des Beifalls anderer; eine Hingabe an die Überlegenheit.

Dabei handelt es sich um eine katastrophale Charaktereigenschaft in einem Menschen. Es gelüstet ihm nach Anerkennung und er ist auf krankhafte weise darin verliebt, von anderen gelobt zu werden. Es wäre besser, alles andere nachgesagt zu bekommen, als »er möchte der Erste sein«. Die Sünde des Diotrephes war dieselbe wie die Sünde Satans. »Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ›Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen‹« (Jes 14:13a).

Wer an geistlicher »Diotrephitis« leidet, hat ein großes Geltungsbedürfnis.

2. Er glaubt, dass er anderen Gläubigen überlegen ist.

Zudem sagt die Schrift, »der bei ihnen der Erste sein möchte . . .« (3Joh 9a; Hervorhebung hinzugefügt). Diotrephes mag sich zwar einer Gemeinde anschließen, doch es geht ihm dabei darum, dass er »bei ihnen« ist. Er will Menschen in seiner Nähe und um sich haben, damit er der Erste unter ihnen sein kann, damit er anderen überlegen sein kann. Er hält sich für etwas Besseres und glaubt, dass er anderen Gläubigen überlegen ist.

Wenn er mit anderen Gläubigen Zeit verbringen will, geht es ihm normalerweise darum, dass er sein eigenes Verlangen nach Signifikanz und Wichtigkeit befriedigen kann. Er hält sich gerne unter Menschen auf, aber nicht, weil sie ihm am Herzen liegen. Stattdessen ist er auf der Suche nach einer Anhängerschaft. Es gelüstet ihn nach einer Gefolgschaft, bei der er sich als Herr und König aufspielen kann.

Paulus wies darauf hin, dass es sich dabei auch um eine Eigenschaft eines Wolfes handelt: »Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen; und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft« (Apg 20,29–30). Eines der Haupterkennungsmerkmale eines Wolfes ist, dass er bestrebt ist, Menschen von der Herde abzuziehen, damit sie sich ihm anschließen. Hier sehen wir einen unheilvollen Schnittpunkt zwischen Diotrephes und Wölfen. Jemand, der geistliche »Diotrephitis« hat, glaubt, dass er anderen Gläubigen überlegen ist.

3. Er gebraucht die Gemeinde und den Dienst, um sich Anerkennung zu verschaffen.

Diotrephes bringt sich in Gemeinden ein. Er gibt vor, eine hohe, richtige und biblische Gemeindesicht zu haben.

Doch hinter alledem verbirgt sich eine finstere Realität. Folgendes kann nämlich passieren: Anfänglich scheint er jemand zu sein, der sich aufrichtig einbringen und ein gesundes und funktionstüchtiges Glied im Leib Christi sein möchte. Er schließt sich einer Gemeinde an und hält sich zunächst ein wenig zurück. Die Leute bemerken vielleicht nicht, dass er ein Diotrephes ist. Einige könnten von seiner Dienstbereitschaft beeindruckt und verblendet sein. Doch unter seiner Oberfläche lodert eine brennende Leidenschaft nach Anerkennung. Da er nicht die Betörung seines Herzens mit der eigenen Wichtigkeit kreuzigt, wird sie weiterhin zunehmen.

In einer gesunden, biblischen Gemeinde erfordert es viel Zeit und Prüfung, bis jemand eine Leitungsstellung einnehmen kann. Bibeltreue Gemeinden, die sich nach dem neutestamentlichen Muster ausrichten, verstehen, dass sich ein wahrer, bewährter und bestätigter biblischer christlicher Charakter nicht in Monaten, sondern Jahren zeigt. Solche Gemeinden wenden Bibelabschnitte wie die folgenden treu an: »Und diese sollen zuerst erprobt werden; dann sollen sie dienen, wenn sie untadelig sind« (1Tim 3,10). »Die Sünden mancher Menschen sind allen offenbar und kommen vorher ins Gericht; manchen aber folgen sie auch nach« (1Tim 5,24). Gesunde Gemeinden verstehen also, dass potentielle Leiter eine Zeitlang beobachtet werden müssen, um herauszufinden, ob ihre Sünden ihnen evtl. nachfolgen.

Das stellt für Diotrephes allerdings ein Problem dar. Sein Geltungsbedürfnis braucht eine Plattform. Es gelüstet ihn danach, Berühmtheitsstatus zu erlangen. Wenn er diesen Status nicht innerhalb seiner Zeitvorstellung bekommt, wird er ungeduldig. Es frustriert ihn und er wird sogar bitter in seinem Herzen, wenn er eine Weile darauf warten muss, dass sein Durst nach Anerkennung gestillt wird.

Sein Anspruchsdenken veranlasst ihn, sich einzureden, »Im Grunde sollte ich diese Leitungsstellung innehaben. Ich würde es in dieser sichtbaren Rolle viel besser hinbekommen. Ich sollte ein Lehrer oder Leiter sein.« Weil er stolz ist, ist er gegenüber dem düsteren Gast blind, der in ihm wohnt. Er glaubt, dass er viel qualifizierter und fähiger ist, als andere, die Leitungspositionen innehaben.

Diotrephes betrachtet dann diese Gemeindeverantwortlichen als solche, die ihm im Wege stehen. Er stupst, peilt die Lage, testet die Stimmung und versucht, sich in eine Leitungsaufgabe hineinzudrängen, während er sich einredet, dass er die Gemeinde des Herrn wertschätzt. Doch traurigerweise gebraucht er Gemeinden als Plattformen, um sich selbst ins Rampenlicht zu stellen.

Es kann vorkommen, dass Diotrephes merkt, dass er nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die er sich in einer Gemeinde erhofft hatte. Wenn es ihm klar wird, dass man ihm keine Plattform einräumt, wird er sich oft aus dem Staub machen und die Gemeinde verlassen. Er ist darauf angewiesen. Sein ungekreuzigtes Fleisch ist zu monströs, um eine notwendige, biblische und zeitaufwendige Prüfung durch die Leiterschaft über sich ergehen zu lassen. Er könnte demnach eine Gemeinde also verlassen. Und die Art und Weise, auf die Diotrephes Gemeinden verlässt, ist in der Regel gottlos. Da die Gründe für sein Verlassen fleischlich sind, ist demzufolge auch die Art und Weise, wie er die Gemeinde verlässt, fleischlich, wenngleich er es anders sieht. Er wird vom Herzensgötzen der Prominenz beherrscht, was von seiner Fleischlichkeit zeugt. Er kreuzigt diese Bestrebung nicht. Wenn er die Gemeinde also verlässt, tut er dies weiterhin im Fleisch, wenngleich er sich selbst schmeichelt und sich einredet, dass er dabei aufrichtig und edelmütig verfährt.

Leider gebraucht Diotrephes die vom Blut Christi erkaufte Gemeinde als ein Mittel, um seinen Heißhunger auf Anerkennung zu stillen. Wenn Diotrephes die Gemeinde Jesu mehr lieben würde als seine eigene Anerkennung, würde er dafür sorgen, dass sein Fleisch abgetötet wird und höchstwahrscheinlich in einer Gemeinde bleiben, wo sein Stolz geschlachtet wird oder zumindest alles daran setzen, eine Gemeinde auf eine demütige, reife und biblische Weise zu verlassen.

Wenn Diotrephes weiterzieht und sich einer anderen Gemeinde anschließt, sucht er nach einem Ort, wo er sich ins Rampenlicht schlängeln kann. Er bringt sich dort ein und versucht sich erneut in eine Position einzuschleichen, wo seine Lust auf Anerkennung befriedigt werden kann.

Ein Autor machte einmal die folgende weise Beobachtung: »Die Versuchung, eine Rolle in der christlichen Versammlung als Mittel zu missbrauchen, um sich selbst zu belohnen, bleibt nach wie vor eine Realität, der alle Diener Gottes widerstehen müssen.« Dabei könnte es sich für uns alle um eine Versuchung handeln, da die Wurzel des Diotrephes-Syndroms der Stolz ist. Und Solange jeder Christ noch nicht verherrlicht ist, kämpft er gegen den eigenen Stolz an.

4. Er ist unfähig, etwas von gottesfürchtigen Menschen in seinem Leben anzunehmen, die ihn bezüglich seines Stolzes herausfordern.

Johannes schreibt, »Ich habe der Gemeinde geschrieben; aber Diotrephes, der bei ihnen der Erste sein möchte, nimmt uns nicht an« (3Joh 9). Anscheinend schrieb Johannes einen kostbaren Brief, in dem er Diotrephes getadelt hatte. Doch dieser Brief ist wohl verlorengegangen. Vielleicht hatte Diotrephes ihn abgefangen und vernichtet.

Hier sehen wir also Johannes, der sowohl Apostel als auch ein Ältester ist. Er hatte Diotrephes die Liebenswürdigkeit gezeigt, ihn zu konfrontieren und bezüglich seines Stolzes zu korrigieren (vgl. Spr 27,5–6, Gal 6,1–3). Doch Diotrephes hat kein Gehör dafür. Seine Unreife ist dermaßen extrem, dass er es nicht ertragen kann, wenn ihm jemand Lebensbereiche vor Augen hält, wo er wachsen muss. Er »nimmt uns nicht an«. Dabei handelt es sich um ein deutliches Symptom der »Diotrephitis«. Da gibt es eine gottesfürchtige Person in seinem Leben, die liebevoll auf seine Sünde hinweist, und er lehnt es ab. Er will es nicht hören. Es läuft auf eine radikale Unreife in unserem Leben hinaus, wenn wir uns von einem gottesfürchtigen Gläubigen nicht belehren lassen, der uns wegen unserer Sünde konfrontiert.

Wo ein unbelehrbarer Geist ist, liegt oft auch eine Betörung mit der eigenen Wichtigkeit und ein Geltungsbedürfnis vor.

Hier ist Vorsicht geboten. Wir sollten es nicht als Belanglosigkeit betrachten, wenn wir eine Verteidigungshaltung einnehmen und gesträubte Gefieder zeigen, wenn uns ein gottesfürchtiger Gläubiger in der Gemeinde zur Seite nimmt und uns auf Lebensbereiche hinweist, die weiteres Wachstum erfordern. Solch eine Reaktion ist ein Symptom der »Diotrephitis«.

»Der Spötter liebt es nicht, wenn man ihn zurechtweist, darum geht er nicht zu den Weisen« (Spr 15,12).

Diotrephes glaubte, dass er die biblische Autorität eines Ältesten und Apostels überstimmen konnte. Jemand, der an geistlicher »Diotrephitis« leidet, hält sich selbst für so sehr überlegen, dass er den gottgeschenkten, biblisch definierten Hirtendienst in seinem Leben verschmäht. Auch an dieser Stelle wirft Diotrephes die biblische Ekklesiologie (d.h., die biblische Lehre bezüglich der Gemeinde) um seiner Selbstvermarktung willen über Bord. In seinem Wort umreißt Gott seine Erwartungen bezüglich der Art und Weise, wie an jedem Gläubigen der Hirtendienst geschehen soll. Er geschieht teilweise durch biblisch qualifizierte und bestätigte Älteste in der Ortsgemeinde (1Pet 5,2–3). Jeder Gläubige braucht Älteste in seinem Leben, die an ihm den Hirtendienst tun, einschließlich der Ältesten selbst. Das kommt nicht vom Menschen. Es kommt von Gott (Heb 13,17, 1Pet 5,2–3, Tit 1,5).

Diotrephes lässt sich das allerdings nicht gefallen. Er darf nicht zulassen, echte, biblisch definierte Älteste in seinem Leben zu haben. Biblischer Hirtendienst würde nämlich darauf hinauslaufen, dass seine Götzen entlarvt und vernichtet werden würden. Er würde darauf hinauslaufen, dass er sein Geltungsbedürfnis kreuzigen müsste. Und dazu ist er nicht bereit. Demnach kann er einen oberflächlichen Hirtendienst dulden, Solange die sogenannten Hirten einen Sicherheitsabstand von ihm halten. Gegen einen Fern-Hirtendienst mit Abstand, der im Grunde auf überhaupt keinen Hirtendienst hinausläuft, hat Diotrephes nichts einzuwenden. Somit stellt die Leitung eine geringere Bedrohung für seine selbstverherrlichenden Bestrebungen dar.

Dies ist die Vorgehensweise von Diotrephes. Er ist unfähig, etwas von gottesfürchtigen Menschen in seinem Leben anzunehmen, die ihn bezüglich seines Stolzes herausfordern.

Dies sind die ersten vier Merkmale des Diotrephes bzw. die ersten vier Symptome der geistlichen »Diotrephitis«. In unserem nächsten Beitrag werden wir uns sechs weitere anschauen.

Bis dahin ist die gute Nachricht für jeden von uns, der ein wenig Diotrephes in sich hat, dass Gott einen Retter gesandt hat. Der Herr Jesus Christus stieg vom Himmel herab und kam auf diese Erde. Er führte ein Leben, das total frei war von jenem sündigen Stolz, der Diotrephes plagte. In einer letzten und äußersten Demutshandlung litt und starb er bereitwillig am Kreuz. Er ließ sich ans Holz nageln und hing dort für unsere Sünden. Dann starb er und stand von den Toten wieder auf. Dadurch nahm er die Verurteilung auf sich, die eigentlich jene verdient hatten, die ihren Glauben auf ihn setzen.

Im nächsten Artikel werden wir uns sechs weitere seiner Erkennungsmerkmale anschauen.

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