Der Kampf gegen sexuelle Versuchung beginnt mit Demut

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Kampf gegen sexuelle Versuchung Pornografie

Der Kampf von Männern und Frauen gegen sexuelle Versuchung

David befand sich auf dem Dach seines Palasts und seine Augen suchten die Dächer ab. Er wusste, wonach er Ausschau hielt, wenngleich er sich so verhielt, als wüsste er es nicht. Er hatte sie schon einmal beim Baden beobachtet. Das Bild kam ihm ständig wieder in den Kopf – es lockte ihn zu verbotenen Freuden. Es ist ja nur ein kurzer Blick, sagte er sich. Wenn sie tatsächlich auftaucht, schaue ich weg. Plötzlich war sie da, auf ihrem Dach – als ob seine Erinnerung das geistige Bild hätte lebendig werden lassen. Sein Puls beschleunigte sich. Er atmete nun schnell und flach. Er wusste, was als nächstes passieren würde – die Erinnerung an die Bilder der Vergangenheit riefen die Lust in ihm wach. Er wandte seinen Blick ab, doch seine Augen wurden von der badenden Frau angezogen. Es kam zu einem Kampf.

Schau doch weg. Sie ist nicht deine Frau.
Es ist ja nur ein kurzer Blick. Keiner bekommt es mit.
Es ist Unrecht. Du bist ein verheirateter Mann.
Du hättest heute Nacht Zeit. Sie vielleicht auch?

Vor Faszination gelähmt – die Starre seines Körpers verriet nichts über den Kampf, der sich in seinem Denken abspielte. Heftig tobte die Schlacht in seinem Inneren. Sein Wille war vom Angriff geschwächt. Was als Neugierde begonnen hatte, war mittlerweile zu unbändiger Lust geworden. Seine Vorstellungskraft brannte mit den erhaschten Bildern durch. Sogleich machte sich eine Anspruchshaltung in ihm breit: Immerhin bist du ja der König! Was ist schon so schlimm an einem kurzen Blick … zumal du der König und sie deine Untertanin ist? Finde ihren Namen heraus und lade sie in deinen Palast ein.
Es war einmal ein junger Thronanwärter, der – bewaffnet mit fünf Kieselsteinchen und einer Steinschleuder – einen Riesen zu Boden gehen sah und Gott dafür die Ehre gab. Doch als er zum Mann wurde, ließ er sich darauf ein, unbewaffnet auf dem Dach seines Palasts zu stehen und in einen Kampf auf Leben und Tod mit dem Riesen der sexuellen Lust zu geraten. Diesmal grölte der Riese keine einschüchternden Flüche über die Talsenke hinweg. Stattdessen flüsterte er Versprechen unerfüllter Lust, die darin besteht, begehrt zu werden und zu begehren. An jenem Frühlingstag wurde die Schlacht vom Riesen gewonnen. Der König, der seiner eigenen Lust nachging, erlitt die Niederlage auf Kosten seines Königreiches.

Denke, wie Gott denkt

König David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, doch seine Versuchung mit Bathseba offenbarte, dass es ihm nun an dem Charakter fehlte, der ihn als junger Mann ausgezeichnet hatte. Aufgrund der Reinheit seines Herzens hatte Gott ihn (und nicht einen seiner älteren Brüder) zum König auserwählt (1Sam 16,7). Doch im Laufe der Zeit und seiner persönlichen Entwicklung begannen diese inneren Schlüsselqualitäten, die er einst besessen hatte, langsam zu verblassen. Während die Kompromisse anfangs noch recht klein und unbedeutend erschienen, machten ihn diese in seinem Kampf gegen die Versuchung anfällig.
25 Jahre lang habe ich Menschen begleitet, die sich inmitten von Reue und Verheerung ihres sexuellen Versagens wiederfanden. Ich habe ihnen zugehört, von ihnen gelernt und dabei entdeckt, dass ihre Geschichten gemeinsame Berührungspunkte haben. So wie David fehlt es den Personen, denen ich begegnet bin, ebenfalls an innerer Willensstärke, wenn die Versuchung mit sexuellen Lüsten lockt. Ich möchte, dass du dir einmal diese inneren Qualitäten als »fünf kleine Steine« vorstellst. So wie David sich fünf Steine aus dem Bach heraussuchte, um Goliath zu besiegen, sind diese inneren Qualitäten effektive Waffen, die in unserem Kampf um sexuelle Reinheit zum Einsatz kommen können. Als junger Mann praktizierte David sie mit großer Beherrschung. Er war innerlich genauso treffsicher, wie er es äußerlich war – er konnte die Zielscheibe der Versuchung so treffen, wie er auch bei Goliath ins Schwarze getroffen hatte. Doch wenn man an Davids ehebrecherischen Beziehung mit Bathseba eine Obduktion durchführte, würde man sehen, dass es seiner geistlichen Steinschleuder später im Leben an Geschossen fehlte. Jene fünf Schlüsselqualitäten, die doch so wesentlich für seinen Kampf gegen sexuelle Versuchung waren, kamen nicht mehr zur Anwendung. Als dies geschah, wurde David zu einem unbewaffneten Krieger. Für jeden von uns sind diese Steine genauso wertvoll, wenn es darum geht, gegen sexuelle Versuchung anzukämpfen. Mit ihnen können wir gegen das Verlangen bestehen. Ohne sie werden wir, so wie David, zu Fall kommen. Wir werden uns heute die erste der fünf Wahrheiten ansehen.

Demut

In Demut zu wandeln, heißt einzusehen, dass du den Kampf gegen sexuelle Versuchung nicht aus eigener Kraft gewinnen kannst.

Wenn meine Wahl auf eine einzige innere Qualität begrenzt wäre, um Männern und Frauen zu helfen, sich gegenüber sexueller Versuchung zu behaupten, dann wäre es Demut. Demütige Menschen haben nicht die Anspruchshaltung, die sie für Versuchung verwundbar macht. Sie maßen sich nicht an, es aus eigener Kraft heraus zu tun. Sie klopfen sich nicht selbst auf die Schulter für ihre Erfolge in der Vergangenheit. Doch – und das ist am wichtigsten – sie glauben nicht, dass sie das Nötige mitbringen, um der sexuellen Versuchung allein trotzen zu können. Wenn sie versucht werden, machen sie es wie Joseph. Sie fliehen vor der Sünde, anstatt in ihrer Nähe herumzulungern:

Und obwohl [die Frau Potiphars] ihm Tag für Tag zuredete, hörte er doch nicht auf sie, dass er sich zu ihr gelegt oder sich an ihr vergangen hätte. Es geschah aber an einem solchen Tag, als er ins Haus kam, um seine Arbeit zu tun, und niemand von den Leuten des Hauses anwesend war, dass sie ihn bei seinem Obergewand ergriff und zu ihm sprach: Lege dich zu mir! Er aber ließ das Obergewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus. (1Mo 39,10–12; Hervorhebung hinzugefügt)

In jungen Jahren zeigte David eine dem Joseph ähnliche Demut. Er hätte sicherlich Grund gehabt, stolz zu werden. Er war musikalisch und redegewandt. Er war ein mutiger Krieger und ein gesalbter König. Obendrein war er auch noch gutaussehend (1Sam 16,18)! Sein Sieg über Goliath machte ihn zur Hauptfigur jüdischer Dichtkunst, Heldenlieder und Tanzchoreographien (1Sam 18,7). Doch große Errungenschaften allein machen einen nicht stolz. Sie machen lediglich sichtbar, ob sich in uns Demut oder Stolz befinden. In jenen frühen Jahren war David stets schnell dabei, darauf hinzuweisen, dass seine Stärke im Herrn begründet war und nicht in seiner eigenen Fähigkeit. Seine Demut zeigte sich in seinem Wortgefecht mit dem Riesen Goliath:

An diesem heutigen Tag wird dich der Herr in meine Hand ausliefern, und ich werde dich erschlagen … Und diese ganze Gemeinde soll erkennen, dass der Herr nicht durch Schwert oder Spieß errettet; denn der Kampf ist die Sache des Herrn, und Er wird euch in unsere Hand geben! (1Sam 17,46a.47)

Davor hatte David einige siegreiche Kämpfe mit Löwen und Bären gehabt und er wusste, dass es der Herr gewesen war, der ihn aus ihren Fängen gerettet hatte (1Sam 17,34–36). Er war zuversichtlich, dass dieser Kampf zum selben Ergebnis führen würde. Er hielt einen Krieger für ein Werkzeug in Gottes Hand, so wie es die Steinschleuder in der seinen war.
In Demut zu wandeln und gedemütigt zu werden, sind zwei verschiedene Dinge. In Demut zu wandeln zeugt von vorausschauendem Handeln. Wer aber gedemütigt wird, zeigt einfach eine Reaktion auf seine Schamgefühle. Weil uns beide helfen, die Sünde so wahrzunehmen, wie sie ist, werden sie manchmal miteinander verwechselt. Sowohl der untreue Ehepartner als auch der Teenager, der ein Problem mit Pornographie hat, erfahren dieselbe Demütigung, wenn ihr Geheimnis ans Licht kommt. Im Augenblick ihrer Bloßstellung sehen sie, was es wirklich war: eine kostspielige, törichte Fehlentscheidung (Spr 6,26). Allerdings ist die augenblickliche Demütigung keine Garantie dafür, dass man in Demut wandelt, sobald sich die Beschämung verflüchtigt hat. Sie mag zwar als kurzfristiger Schutz dienen, doch zu lernen, was es heißt, in Demut zu wandeln, ist der Schlüssel zum langfristigen Sieg, der über den Augenblick hinausgeht. Wie bei David bedeutet ein Wandeln in Demut, sich in jedem Augenblick zu bemühen, sich die eigene Schwäche vor Augen zu halten und über die Stärke Gottes nachzusinnen.

1. Angesichts deiner Schwäche leben

In Demut wandeln, bedeutet, dass du dir nicht anmaßt, eigene geistliche Kraft aufbringen zu können. Beachte die Warnungen in der Schrift hinsichtlich sexueller Versuchung:

Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib. (1Kor 6,18)

Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge, jage aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut. (1Tim 6,11)

So fliehe nun die jugendlichen Lüste, jage aber der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden nach. (2Tim 2,22a)

Diese neutestamentlichen Befehle sind ein Widerhall der alttestamentlichen Handlungsweise Josephs. Beide Testamente zeigen uns die Realität persönlicher Schwäche. Wenn es um sexuelles Verlangen geht, meint nur ein Narr, er besitze die Willensstärke, die Versuchung zu überwinden.
Als ich noch an der High-School war, öffnete ich eines Morgens die Zeitung und las von einem landesweit bekannten christlichen Leiter, dessen ehebrecherische Affäre ans Licht gekommen war. Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte die Bücher dieses Mannes gelesen und einiges daraus lernen können. Ungläubig schüttelte ich den Kopf – wie konnte ihm das nur passieren? Erst Jahre später, als ich mich bereits im Masterstudium befand, hörte ich den Rest der Geschichte. Wenn dieser Mann unterwegs war, um irgendwo einen Lehr- oder Predigtdienst zu tun, klopfte es oft an seiner Hoteltür. Wenn er dann die Tür öffnete, kam es immer wieder vor, dass dort eine Frau stand, die ihn um seelsorgerlichen Rat bat, weil sie beeindruckt war von dem, was er zuvor an jenem Abend in seinem Vortrag gesagt hatte. Über Jahre hinweg hatte dieser Mann die Angewohnheit, dass er nie die acht Zentimeter lange Sicherheitskette an seiner Hoteltür aushängte. Der kurze seelsorgerliche Rat, den er dann gab, geschah stets durch diese kleine Öffnung von acht Zentimetern. Doch eines Tages verstieß er gegen diese selbstauferlegte Regel. Es war zwar nichts an sich Sündiges an dem Rat, den er an jenem Abend gab, doch die emotionale Beziehung, die sich daraus ergab, führte später zum Ehebruch. Das Bild dieser acht Zentimeter langen Sicherheitskette an der Hoteltür hat sich über die Jahre hinweg in mein Gedächtnis eingeprägt. Diese kleine Öffnung sorgt für körperlichen und emotionalen Abstand. Die Kette auszuhängen, zeugt von mangelnder Demut. Es ist eine Handlung geistlicher Arroganz. Sie bringt zum Ausdruck: »Dies könnte zwar eine gefährliche Situation für andere darstellen, doch nicht für mich.« Und wenn, wie es bei diesem christlichen Leiter der Fall war, du nicht gleich beim ersten Mal zu Fall kommst, nachdem du die Linie der selbstauferlegten Einschränkungen überschritten hast, dann hat dieser Augenblick nur noch dazu beigetragen, die stolze Annahme zu bestärken, dass du auch beim nächsten Mal nicht zu Fall kommen würdest (1Kor 10,12). Aus diesem Grund fordert uns die Bibel dazu auf, vor der sexuellen Versuchung Reißaus zu nehmen. In Demut zu wandeln bedeutet also, vor der sexuellen Versuchung zu fliehen.

2. Gottes Weisheit suchen

Durch das Gebet verleiht der Mensch der geistlichen Schwäche eine Stimme. Dadurch erkennen wir an, dass wir Gottes Hilfe brauchen. Das ist der erste Schritt auf unserer Suche nach Demut. Catherine Marshall schreibt:

Die Aufnahmeprüfung, damit man in die Schule des Gebets aufgenommen wird, besteht aus nur zwei Fragen. Die erste ist: Brauchst du wirklich Hilfe? Die zweite ist: Gibst du zu, dass du hilflos bist, diese Not selbst zu bewältigen? Warum würde Gott wohl auf Hilflosigkeit als Voraussetzung für erhörtes Gebet bestehen wollen? Ein offensichtlicher Grund dafür ist, dass unsere menschliche Hilflosigkeit eine Grundtatsache darstellt. Gott ist ein Realist und besteht darauf, dass auch wir Realisten sind. Solange wir uns der Täuschung hingeben, dass menschliche Hilfsquellen unsere Herzenswünsche erfüllen könnten, sitzen wir einer Lüge auf.

Immer wenn David in seinen jungen Jahren eine wichtige Entscheidung treffen musste, lesen wir: »Da fragte David den Herrn« (1Sam 23,2.4.11.12; 30,8; 2Sam 2,1.2; 5,19.23; 21,1). Obwohl er entscheidungsfreudig war, war er sehr darauf bedacht zu erfahren, was Gott wollte, ehe er den nächsten Schritt tat. Sein Fragen zeigt, dass er nicht ohne den Herrn weise sein wollte. Seine beständige Abhängigkeit von Gottes Weisheit ist ein Zeugnis seiner Demut. Traurigerweise verschwindet das »Da fragte David den Herrn« aus Davids Geschichte sechs Kapitel vor seinem moralischen Versagen mit Bathseba. Zufall? Ich bezweifle das. David hatte bereits einige Zeit vor seinem Ehebruch damit aufgehört, in demütiger Abhängigkeit die Weisheit des Herrn zu suchen. Wer als erste Reaktion auf eine Herausforderung betet, offenbart ein demütiges Herz. Wir bezeugen, dass Gott allmächtig ist, wenn wir anerkennen, dass unsere eigene Kraft nicht ausreicht.
Davids äußerliches Gebetsmuster offenbarte eine innere Haltung der Abhängigkeit. Eine Person mit demütigem Herzen sucht Gottes Weisheit, weil sie glaubt, dass es ihr darin mangelt. Im Gegensatz dazu hat jemand mit stolzem Herzen die Zuversicht, mehr zu wissen, als er wirklich weiß. Deshalb entgehen ihm die Warnungen aus der Schrift und die Ermahnungen anderer. Wenn sexuelle Sünde für dich ein Problem darstellt, dann suche Gottes Weisheit im Gebet (Im Buch Betrug der Begierde findest du hierzu Hilfestellung, wie du das Gelernte umsetzen kannst).

3. Aus der Kraft Gottes leben

Wenn wir den Herrn im Gebet anrufen, erkennen wir an, dass er stärker ist als wir. Doch wie erschließen wir uns diese Kraft? Eine Weise, in der Kraft Gottes zu leben, ist, uns mit dem Charakter Gottes vertraut zu machen. David hat das in seinen Psalmen immer wieder getan. Beachte die Worte, die zum Ausdruck bringen, was Gott ihm bedeutet:

Ich will dich von Herzen lieben, o Herr, meine Stärke! Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung. (Ps 18,2–3)

Eine demütige Person erkennt ihre eigene moralische Schwäche an, aber sie schöpft auch Mut, indem sie sich Gottes moralische Stärke vor Augen hält. Wer in Demut wandelt, denkt: Würde ich dies aus eigener Kraft angehen, würde ich versagen. Doch wenn ich mich darauf besinne, dass Gott mein Retter, Schild und meine Stärke ist, glaube ich, diese Sünde überwinden zu können.
In unserem Kampf mit der Sünde müssen wir uns vor Augen halten, dass wir nicht aus der Kraft Gottes leben können, wenn wir uns nicht auf Gottes Charaktereigenschaften besinnen. Wenn du dich in der Versuchung nach der Kraft Gottes ausstrecken willst, musst du bereits im Vorfeld Gotteserkenntnis erworben haben.
Ein guter Freund von mir diente bei der Marineinfanterie. Während seiner Grundausbildung musste er seine Waffe auseinandernehmen, reinigen und wieder zusammensetzen. Das hört sich gar nicht so schwierig an, oder? Allerdings gab es da einen Haken: Der ganze Prozess umfasste 15 Handgriffe und er hatte weniger als 30 Sekunden Zeit, um diese Übung im Dunkeln zu bewerkstelligen. Der Erfolg eines Marinesoldaten im Kampf stand in direktem Zusammenhang mit seiner Vorbereitung vor dem Kampf. Dasselbe trifft auch geistlich gesehen zu. Um demütig zu wandeln, darfst du dich nicht einfach auf deine eigene Kraft verlassen, du musst mit der Kraft Gottes innig vertraut sein. Dies erfordert, dass du dir den Charakter Gottes bereits in Friedenszeiten immer wieder vor Augen hältst – und nicht erst in der Hitze des Gefechts. Ein tägliches Nachsinnen über eine Eigenschaft (Wesenszug) Gottes ist eine großartige Möglichkeit, sich auf die Schlacht vorzubereiten.
Das Anerkennen unserer eigenen Schwäche sollte uns veranlassen, auf eine Kraftquelle zurückzugreifen, die sich außerhalb unserer selbst befindet. Der Christ findet diese Kraftquelle im Charakter Gottes. Sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass Gott stark ist – während wir es nicht sind – und dann angesichts dieser Wahrheiten Entscheidungen zu treffen, wenn wir versucht werden, ist ein weiterer Schritt bei unserem Wandel in Demut.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „Betrug der Begierde“ von Phil Moser.

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